Keuchhusten Impfung Keuchhusten Gefahr fürs Baby plötzlicher Kindstod ersticken im Schlaf Babyschlaf SIDS Wiederbelebung Baby

Keuchhusten

 = Pertussis

→ Bakterielle Infektionserkrankung der oberen Atemwege 

→ Bakterien produzieren Gifte, die die Schleimhaut schädigen

→ 1 % der erkrankten Kinder versterben daran

Wie erfolgt die Ansteckung?

→ Übertragung durch Tröpfcheninfektion (Sprechen, Niesen, Husten)

→ Bakterien werden sehr leicht weitergegeben → Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung 100%

→ Zeit von Ansteckung bis Ausbruch 1-3 Wochen

In dieser Zeit bereits ansteckend → Ansteckung anderer ohne Anzeichen möglich

 Ansteckung erfolgt vor allem über enge Kontaktpersonen (80%), ohne dass diese sich dessen bewusst sind

→ Mütter geben wenig/keine Leihimmunität weiter (Impfung im letzten Trimenon kann hier helfen und Nestschutz liefern)

→ Schutz durch Impfung häufig bei Erwachsenen nicht mehr vorhanden → Auffrischimpfung!!!

Wie zeigt sich ein Keuchhusten?

→ langwierige Erkrankung über mehrere Wochen bis Monate in mehreren Phasen

→ krampfartige, schmerzhafte Hustenattacken mit Erbrechen

→ stoßweise und über mehrere Wochen

 Bei Säuglingen lebensbedrohlich durch Atemstillstände 

 Anfangsstadium/Erkältungsphase (1-2 Wochen):

→ harmloser, sehr unspezifischer Beginn

→ wird häufig nicht als Keuchhusten erkannt „banale Erkältung“

→ erkältungsartiger Schnupfen und Husten

→ höchste Ansteckungsgefahr

 nach ca. 4 Wochen schlimmste Phase 2 (4-6 Wochen) = Anfallsphase

→ anhaltender stakkatoartige, schmerzhafte Hustenattacken bis hin zur Atemnot

→ Anfall dauert oft Minuten an

→ bis zu 50 Anfälle/Tag

→ tiefes pfeifendes Einatmen, Husten bis zum Erbrechen, Hervorwürgen von Schleim

 Erholungsphase (6-10 Wochen): 

→ Häufigkeit der Attacken nimmt langsam ab

 Untypische Symptome bei Babys

→ ohne typische Hustenanfälle

→ Atemstillstände (Apnoe) → blaue Haut (Zyanose) 

→ Tod

→ Behandlung und Überwachung im Krankenhaus 

Welche Komplikationen gibt es ?

→ Risiko für Krankheitskomplikationen im 1. Lebenshalbjahr  

→ < 2 Monate höchster Anteil von schweren/tödlichen Verläufen

Weitere Komplikationen:

→ Leistenbrüche

→ Rippenbrüche

→ Lungenentzündung

→ Mittelohrentzündung

→ Hirnblutungen 

Windpocken Impfung Impfen Kind Impfungen Kinder Empfehlung Varizellen 6 fach Impfung Masern Mumps Röteln Impfen gefahr

Windpocken Impfung 

Wie wird geimpft?

 Lebendimpfstoff

→ enthält abgeschwächte Erreger, die die Krankheit nicht mehr auslösen können

 2 Impfdosen (Grundimmunisierung):

→ 1. Windpocken-Impfung zwischen 11 und 14 Monaten

→ meist zusammen mit der Kombinationsimpfung gegen Mumps, Masern, Röteln

→ 2. Impfdosis im Alter zwischen 15 und 23 Monaten

→ mind. 4 Wochen Abstand zwischen den 2 Impfungen

Impfung versäumt, sollte die Impfung nachgeholt werden?

→ Ja. Ungeimpfte 9- bis 17-Jährige ohne Anzeichen einer durchgemachten Windpocken-Infektion sollten sie nachholen, um schwere Verläufe zu vermeiden.  

Sind Windpocken trotz Impfung möglich?

 Schutz durch die Impfung (2 Impfdosen) sehr hoch: 

→ Kann Erkrankung in 70 bis 90 % der Fälle verhindern

→ Kann schwere Krankheitsverläufe zu 97% vermeiden

 Unklar wie lange der Schutz nach der Impfung anhält 

→ ggf. Auffrischimpfung im Erwachsenenalter notwendig

Gibt es Nebenwirkungen?

Windpocken-Impfung wird in der Regel gut vertragen

→ vorübergehende Reaktionen an der Einstichstelle (Hautrötung, Schwellung, Schmerzen)

→ erhöhte Körpertemperatur/Fieber 

→ Müdigkeit 

→ 1-4 Wochen nach der Impfung abgeschwächte Symptome einer Windpocken-Erkrankung möglich (leichtes Fieber und ein schwach rötlicher Hautausschlag)

→ Sehr selten allergische Reaktion 

Hilfe mein Kind hat Windpocken rote Flecken auf der Haut Blasen Baby Kind Hautausschlag Masern Impfung

Windpocken  

Wie sehen Windpocken aus ?

→ rote Flecken

→ Bläschen

→ Krusten

alle 3 verstreut nebeneinander sowohl auf der Haut, der Kopfhaut, als auch an den Schleimhäuten (Mund- und Genitalbereich)

→ Juckreiz

→ meist nur kurzes Fieber

Wer ist der Übeltäter?

→ Varicella-Zoster-Virus (Herpesvirus)

Wie werden Windpocken übertragen?

→ Übertragung sehr leicht möglich schon aus einiger Entfernung (→ durch den „Wind“)

→ direkter Kontakt mit den Hautbläschen

→ Tröpfcheninfektion

→ Kind bereits ansteckend vor Auftreten der Hautanzeichen

Was ist das typische Alter?

→ vor Einführung der Impfung meist bis zum 14 Lebensjahr durchgemacht

→ typisches Alter um das 5. Lebensjahr

Komplikationen?

→ Lungenentzündung

→ Kleinhirnentzündung

→ Hirnhautentzündung

→ bakterielle Superinfektion der Haut

→ Narben durch Aufkratzen der juckenden Bläschen/Entzündungen

→ bei Erkrankung über 16 Jahren Gürtelrose/schwerwiegender Verlauf möglich

→ Gefahr für Neugeborene und Schwangere (die keine Windpocken hatten)

Achtung: Windpocken sind gefährlich für ein ungeborenes Kind, wenn die Schwangere selbst noch keine Windpocken hatte → Hautdefekte und schwere Fehlbildungen

Wie kann ich vorbeugen?

→ Zu meiner Zeit gab es keine Impfung → „Windpocken-Partys“ um sich gegenseitig anzustecken und frühzeitig eine Immunität aufzubauen (Infektion im Kindesalter meist harmlos)

→ Heutzutage Windpocken extrem selten → Impfung, um frühzeitige Immunität aufzubauen  

Immunschwäche Kind Kind so oft krank Immundefekt Immunsystem stärken Kind Baby so oft krank Schnupfen Husten Kind immer krank

Hat mein Kind eine Immunschwäche? 

Warnhinweise für eine Immunschwäche:

→ Infekte halten sehr lang an

→ Infekte sind mit Komplikationen verbunden

→ Zwei oder mehrere Lungenentzündungen/Jahr

→ 4 oder mehr Infektionen im Ohr/Jahr

→ Immun-Erkrankungen in der Familie

→ Antibiotikagaben über 2 Monate ohne Erfolg

→ Zwei oder mehrere ernsthafte Entzündungen der Nebenhöhlen/Jahr

→ Häufige Haut- oder Organabszesse sowie hartnäckige Pilzbeläge

→ Zwei oder mehrere innere Infektionen (z. B.Hirnhautentzündung, Blutvergiftung)

→ Impfkomplikationen bei Lebendimpfungen (Mumps, Masern, Röteln, Varizellen, Rota)

Insgesamt solltet ihr als Eltern nicht vergessen, dass Immundefekte sehr selten sind. Weniger als 1 % der Kinder leiden daran (1:1200). Die vermehrte Häufigkeit von unkomplizierten viralen Infektionen ist kein Hinweis. Besonders auffällig wird diese Infekthäufung im Herbst und Winter, wenn viele Infektionserreger z.B. durch ältere Geschwister oder die Kindertageseinrichtung eingeschleppt werden. Im späten Kindergartenalter klingen die häufigen Infekte von selbst ab. 

Alles, was ihr als Eltern hier tun könnt, ist, eurem Kind einen gesunden Rahmen zu bieten: gesunde Ernährung, genügend frische Luft und Bewegung und ausreichend Schlaf. 

Krankheiten gehören zum Leben dazu und sind wichtig für die Entwicklung (des Immunsystems) deines Kindes! 

Kind so oft krank Sorgen machen Kind hustet ständig hat immer Schnupfen ist oft krank Immunschwäche schwaches Immunsystem stä

Immunschwäche

Mein Kind ist so oft krank – hat es eine Immunschwäche? 

Gehäufte Infekte bei Kindern lösen bei Eltern oft große Sorgen über eine Immunschwäche aus. Gerade kleine Kinder erkranken häufig an den unterschiedichsten Infekten. Das ist ganz normal und auch wichtig, denn ihr Immunsystem wird dadurch geschult. Denn "ohne Fleiß kein Preis" lautet die Devise des Immunsystems - es kann nur dann leistungsfähig werden, wenn es die wichtigsten Erreger nach und nach "durchmacht". Dieses Training beginnt gegen Ende des 1. Lebensjahres, wenn der Schutz durch die mütterlichen Antikörper (Nestschutz) abfällt; Der kindliche Körper muss jetzt eigene Antikörper bilden. Je größer der Bewegungsradius deines Kindes wird und je mehr Kontakt es zu seiner Umwelt aufnimmt, desto mehr kommt es mit Krankheitserregern in Berührung (z.B. Krabbelgruppe, Spielplatz, Kindergarten). Dem kindlichen Immunsystem sind diese Erreger zunächst alle noch unbekannt. Eine große Aufgabe diese zu identifizieren und zu bekämpfen. Erst wenn der Körper Antikörper gegen die verschiedenne Erreger aufgebaut hat, werden die Infekte seltener.

Durchschnittlich 5 Atemwegsinfekte haben Kinder in den ersten 4 Lebensjahren pro Jahr. Hinzu kommen noch einige Magen-Darm-Infekte. Als abwehrgeschwächt gelten Kinder in der Regel erst, wenn mehr als 12 Infekte pro Jahr auftreten. 

3-Tage Fieber Dreitagefieber Fieber Baby Fieberkrampf was tun? Erste Hilfe beim Fieberkrampf Stabile Seitenlage Hilfe Kind

3-Tage Fieber

→ ausgelöst durch Herpesviren

→ meist in den ersten 12 Monaten 

= typische Erkrankung des Säuglingsalter

→ Übertragung der Viren durch Speichel der Kontaktperson

→ 8% aller Kinder bekommen dann einen Fieberkrampf

 mehr zum Thema Fieberkrampf unter www.diekinderarztin.de und in meinem Erste-Hilfe-Kurs 

 Wie erkenne ich das 3-Tage-Fieber bei meinem Kind?

→ 3-5 Tage lang hohes Fieber (bis zu 40°C) 

→ kann bis zu 10 Tage andauern in seltenen Fällen

→ keine weiteren Krankheitszeichen (den Kindern geht es in der Regel sehr gut)

→ nach Ende des Fiebers → rosarote Flecken auf Rücken, Brust, Bauch, Gesicht und Nacken (Ausschlag)

Das 3-Tage-Fieber ist in der Regel harmlos und bedarf keiner Therapie. 

 Trotzdem bitte immer durch den Kinderarzt abklären lassen, um schwerwiegende Erkrankungen mit Fieber wie zum Beispiel eine Hirnhautentzündung auszuschließen. 

Fieberkrampf Krampfanfall Baby Krampf beim KInd was tun? Erste-Hilfe beim Kind Erste Hilfe Krampfanfall Was tun beim Fieber?

Mein Kind hat einen Fieberkrampf 

→ Typisches Alter: 6 Monate – 5 Jahre

→ 5 % aller Kinder

→ meist im Fieberanstieg (nicht erst bei hohem Fieber)

→ familiäre Veranlagung

Wie erkenne ich einen Fieberkrampf?

→ Kind atmet unregelmäßig

→ Blaufärbung der Lippen

→ Kind reagiert nicht auf Ansprache/Stimulation

→ Rhythmisches Zucken der Arme und Beine (wie beim „Rudern“)

→ Speichelfluss

→ Urin-/Stuhlabgang

→ Augen verdrehen sich nach oben

Hat das Folgen für mein Kind?

→ in der Regel maximal 5 Minuten andauernd und folgenlos für das Kind

Was soll ich tun beim Fieberkrampf?

→ Ruhe bewahren

→ Kind vor Verletzungen schützen (nicht auf Wickelkommode legen!)

→ 112

Weitere Tipps und Tricks dazu, wie du deinem Kind im Notfall bei einem Krampfanfall helfen kannst, gibt’s in meinem Erste-Hilfe-Kurs

Was tun beim Fieberkrampf? Was tun bei Fieber? Ab wann Fieber? Baby ? Wann Fieber senken? Fiebersenkende Mittel Was tun Fiebe

 Was tun bei Fieber?

 -Bettruhe  

 -Wadenwickel:

 -> Nur anwenden, wenn der Körper komplett warm ist (also auch Hände und Füße)

 -Abwaschungen 

→ Kind mit feuchtem, lauwarmen (nicht kaltem) Waschlappen abwaschen 

→ Lauwarmer Waschlappen auf die Stirn 

 -Bettwäsche regelmäßig wechseln  

 -Leichte Kleidung 

Oft sind fiebernde Kinder zu warm angezogen → optimal ist Baumwollkleidung

 -Viel Trinken
Fiebersenkende Maßnahmen erst, wenn:

→ Temperatur >40°C

→ Schmerzen

→ Großes Krankheitsgefühl

Wann muss ich mit meinem Kind zum Arzt bei Fieber?

 -Kinder  <3 Monaten 

 -Trinkverweigerung

 -Fieber lässt sich nicht senken

 -Fieber >3 Tage

 -Sehr hohes Fieber (>39°C)

 -Fieberkrampf (→ mehr dazu auch im Erste-Hilfe-Kurs)

 -Allgemeinzustandsverschlechterung wie Atemnot, bläuliche Hautfarbe, Schreien

 -Weitere Symptome (Erbrechen, Durchfall, Husten, Ohrenschmerzen) 

 Was soll ich meinem Kind geben bei Fieber? 

→ Paracetamol

→ Ibuprofen ab dem 3. Lebensmonat

→ Aktuelle Dosierung beachten → erfolgt angepasst ans Körpergewicht des Kindes

 !Keine Acetylsalicylsäure (Aspirin) geben!

!!! Wichtig: Fieber ist nur ein Symptom; die dahinterstehende Krankheit wird durch die Maßnahmen nicht therapiert. Deswegen im Zweifel zum Kinderarzt. 

Kind hat Fieber was tun? Baby fühlt sich heiß an Hat mein Baby Fieber ? Fieber beim Baby Erste Hilfe Baby

Hilfe - mein Kind hat Fieber! 

→ Kinder dürfen Fieber haben !

Fieber selbst ist keine Krankheit, sondern ein Symptom. Es zeigt vielmehr an, dass der Körper auf Krankheitserreger reagiert und seine Abwehrkräfte mobilisiert. Denn bei hohen Körpertemperaturen können sich Viren und Bakterien nicht so gut vermehren. Fieber ist also ein wichtiger natürlicher Schutzmechanismus des Körpers, dem nicht gleich durch fiebersenkende Maßnahmen entgegengewirkt werden muss. Wenn ein Kind fiebert, so hilft es sich quasi erst einmal selbst.

Das Kind kann jedoch bei Fieber ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl haben; Appetitlosigkeit, Schwächegefühl und Trinkverweigerung können die Folge sein. Wichtig ist immer der Allgemeinzustand, nicht die absolute Höhe der Temperatur.

Ab welcher Temperatur gilt es als Fieber?

Normaltemperatur: 36-37,5°C

Erhöhte Temperatur: 37,6-3°C

Fieber: >38°C (bei Säuglingen) >38,5 °C (bei Kleinkindern)

Wie soll ich am besten Fieber messen?

→ Optimalerweiße rektal, also im Po

→ Digitales Fieberthermometer

→ Mind. 1 Minute lang

→ Creme auf das Fieberthermometer

→ Kind liegt entspannt auf dem Rücken/Beine hoch 

→ Vorsichtig 2 cm in den After einführen

Was ist mit den Ohr- und Stirnthermometern?

→ Stirnthermometer sind zu ungenau

→ Ohrthermometer in der Regel circa 0,5°C kühler 

→ als grober, schneller, unkomplizierter Anhaltspunkt praktisch 

→ richtiges Messen entscheidend! 

→Ohrmuscheln vorsichtig nach hinten oben ziehen, um „Zugluft“ zu vermeiden

→ Präzises Messen nur rektal möglich

Vitamin B 12 Mangel Vegane Ernährung beim Kind Nährstoffmangel baby Kleinkind Kind isst nicht genug Vegetarisches Baby Kind

Vitamin B12 beim Kind 

Vitamin B12 - eine Ernährungsberaterin berichtet 

Eine vegane Ernährung für Kinder ist bedarfsdeckend möglich. Lediglich ein Vitamin kann nicht, oder nur sehr unzureichend über die Ernährung zugeführt werden. Dabei handelt es sich um das Vitamin B12. 

B12 ist wichtig für:

 Zellbildung und -teilung 

Blutbildung

Nervenfunktion

Energiestoffwechsel

Stoffwechsel von Homocystein

Ein Mangel an diesem wichtigen Vitamin kann schwere und irreversible Schäden insbesondere des Gehirns und des Nervensystems auslösen. Darum ist eine regelmäßige und zuverlässige Zufuhr über ein geeignetes Supplement bei veganer Ernährung unumgänglich. Der Bedarf kann über Tropfen, Lutschpastillen, angereicherte Lebensmittel und angereicherte Zahnpasta erfolgen. Die sicherste Methode ist ein passend dosiertes Nahrungsergänzungsmittel in Tropfenform, das dem Kind zweimal täglich mit zeitlichem Abstand von mindestens drei Stunden verabreicht wird. So wird schon über die Mundschleimhaut B12 aufgenommen und steht dem Organismus direkt zur Verfügung.

Status testen 

Der B12 Status sollte einmal jährlich im Blut oder alternativ im Urin getestet werden. 

der zuverlässigste Wert im Blut stellt der Holotranscobalamin-Wert (Holo-TC) dar. Dieser sollte optimalerweise zwischen 50 und 75 pmol/ liegen. 

Wer eine Blutentnahme umgehen möchte, kann die Methylmalonsäure im Urin testen lassen. Diese sollte unter 271 nmol/l liegen.

Dieser Gastbeitrag stammt von @erbsenzaehler_ernaehrung 

Vegane Ernährung beim Kind Kann ich mein Kind vegan ernähren? Was beachten bei veganer Ernährung von Baby Stillen und Vegan

Vegane Ernährung beim Kind

Teil 2

Wie steht es nun wirklich um die vegane Ernährung bei Kindern? 

VeChi-Youth-Studie 2020

→ Kinder mit einer veganen Ernährung keinerlei Nachteile

→ Gesundheitliche Vorteile

→ Keine Mangelerscheinungen

→ Versorgung mit Hauptnährstoffen sowie den meisten Vitaminen ausreichend

→ Vergleichbare und normale Entwicklung von Körpergewicht und Körpergröße

→ Versorgung mit Vitamin B12 war bei den veganen Kindern gut (→Verwendung eines B12-Präparats und der Verzehr von mit B12 angereicherten Lebensmitteln wie Pflanzendrinks funktioniert)

→ Größerer Verzehr von gesundheitsförderlichen Lebensmittel

 Vegane Kinder essen mehr Obst und Gemüse 

 4- bis 10-fache Menge an gesunden Nüssen 

 3- bis 7-fache Menge an Hülsenfrüchten 

 doppelt so viele Ballaststoffe

 weniger Süßigkeiten und Fertiggerichte 

 Eisenversorgung geringer

 Proteinversorgung beachten

Kritisch bei allen Ernährungsformen:

 Vitamin B2, Calcium, Jod sowie Vitamin D

 Eltern in der Pflicht

 Regelmäßige Nährstoffuntersuchungen (v.a. Vitamin B12)

 Voraussetzung: ausreichende Zufuhr an Nahrungsenergie und kritischen Nährstoffen (v.a. Vitamin B12)

 Beratung durch Experten

 Vegan ist nicht gleich vegan

 vernünftige informierte vegane Ernährung in Rücksprache mit einem geschulten Kinderarzt

 Egal, für welche Ernährungsweise sich die Eltern zum Wohl ihres Kindes entscheiden → Gefahr bei unausgewogener und einseitiger Ernährung für alle Ernährungsformen

 Ernährungsgewohnheiten festigen sich in der frühen Kindheit

 gesunde Ernährungsgewohnheiten in der Kindheit 

Vegane Ernährung gefährlich fürs Baby ? Gefahr fürs Kind? Mangelerscheinung durch vegane Ernährung? Mangel durch vegetarisch

Vegane Ernährung bei Kindern 

Teil 1

Vegan=Verzicht auf tierische Nahrungsmittel

→ 900.000 Menschen in Deutschland → steigend!

→ Vegan lebende Eltern möchten oftmals auch ihr Kind rein pflanzlich ernähren 

→ Bedenken der Gesellschaft mit heftigen Diskussionen

→ Ernährungsgesellschaften anderer Länder empfehlen eine vegane Ernährung

Sorge um Unterversorgung mit: 

 Vitamin B12

 Eiweiß

 langkettigen Omega-3-Fettsäuren

 Kalzium

 Eisen

 Jod

 Zink

 Selen

 Vitamin D und B2

Mögliche Folge der unzureichenden Nährstoffversorgung → Gedeihstörungen

Wichtig bei veganer Ernährung Vitamin B12 Substitution

Oft ist es so, dass sich Veganer besonders mit ihrer Ernährung auseinandersetzen  frisch gekocht und gesündere Produkte

Wie steht es nun wirklich um die vegane Ernährung bei Kindern? 

Mehr dazu am Mittwoch mit der VeChi-Youth-Studie...

Wie steht ihr dazu? Auf was achtet ihr besonders in der Ernährung 

Ganze Familie vegan ernähren? Ist das möglich Kind vegan ernähren? Was muss ich beachten bei veganer Kinderernährung? Beikost

Vegan als Familie?

Kinder vegan ernähren - geht das überhaupt?

Brauchen Kinder nicht Fleisch und Milch zum Großwerden? Und was ist mit den Proteinen und dem Eisen?  Sind vegane Kinder mangelernährt?

Vegane Kinderernährung, ist das möglich?

Ja! Grundsätzlich ist eine vegane Ernährung in allen Lebenslagen möglich. Einschließlich Schwangerschaft, Stillzeit und Kleinkind und Kindesalter. Bei einer sorgfältig geplanten Durchführung bietet eine vegane Ernährung auch zahlreiche gesundheitlichen Vorteile.

Kinder können sich mit einer gut geplanten veganen Ernährung gesund und altersgerecht entwickeln.

Und das deckt sich auch mit den Aussagen diverser internationale Ernährungskommissionen.

Wichtig ist, dass die Ernährungsform den kalorienbedarf deckt und eine vielfältige vollwertig pflanzliche Nahrungsmittel Auswahl sichergestellt ist.

Eine vollwertige pflanzliche Ernährung kann also bedarfsdeckend sein und eine optimale Entwicklung sicherstellen.

Meine Erfahrung zeigt das vegane Eltern oft überdurchschnittlich gut informiert sind. Aber gleichzeitig auch große Ängste haben und sehr verunsichert werden. Von ihrem Umfeld, den Medien und oft auch dem Kinderarzt.

Von ihrem Kinderarzt erhoffen sich viele Eltern Unterstützung und kompetente Hilfe. Und häufig passiert genau das Gegenteil. Sie werden verurteilt und hören Vorwürfe wie “Ihr Kind wird irreparable Folgeschäden bekommen”.

Ich selbst habe genau diesen Satz damals von meinem Kinderarzt an den Kopf geknallt bekommen. Ich weiß genau wie solche Sätze ins Herz treffen und Ängste hervorrufen.

Und gleichzeitig gibt es so tolle Ärzte die sich informieren, weiterbilden und Eltern Mut machen. Wie hier auf diesem Kanal. Danke!

Lass uns die Welt gemeinsam ein klein wenig besser machen.

Deine Dilara @vegane_familie 

Beikost vegan Fettsäuren Öle in Beikost Welches Öl? Nährstoffmangel beim Kind Baby hat Mangel Essen Ernährung Baby Kinderernä

Omega-3-Fettsäuren

Was sind Omega-3-Fettsäuren? 

→ langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren

→ essentiell = müssen über die Nahrung zugeführt werden

→ Bestandteil von Biomembranen der Körperzellen

→ Vorläufer von hormonell und immunologisch wirksamen Substanzen (Eicosanoide)

→ wichtig für eine gesunde Entwicklung des Nervengewebes im Gehirn, Rückenmark, Auge sowie im Magen-Darm-Trakt

Warum muss ich Omega-3-Fettsäuren über die Nahrung zuführen?

→ alpha-Linolensäure (ALA) → kann der Körper nicht selbst bilden → muss über die Nahrung aufgenommen werden

→ Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) können im Körper (außer bei Säuglingen) aus ALA hergestellt werden

In welchen Lebensmitteln stecken Omega-3-Fettsäuren?

→ EPA und DHA: 

fettreicher Meeresfisch  (z.B. Sardine, Makrele, Hering, Thunfisch oder Lachs) Vegetarisch/vegane Ernährung → DHA-reiche Öle aus Mikroalgen

→ ALA: 

pflanzliche Öle (z.B. Raps-, Walnuss- und Leinöl), Nüsse, grünes Blattgemüse (z.B. Feldsalat), Chia-Samen 

Wie viel Omega-3-Fettsäuren?

→ 0,5% der Gesamtnahrung

→ Genaue Zahlen fehlen ~50-250mg/d

Wann nehme ich genug Omega-3-Fettsäuren auf?

→ Grundsätzlich: bei vollwertiger und ausgewogener Ernährung ausreichend

→ 1x Fisch/Woche 

→ 1 Hand Walnüsse/Tag

→ Leinsamenöl für den Salat 

→ bei veganer Ernährungangereichterte Margarine

Hinweise auf Zusammenhang zwischen Omega-3-Fettsäuren und der Aufmerksamkeit der Kinder  Studienlage hierzu ungenügend für Empfehlungen 

 Aktuell keine Nahrungsergänzungsmittel bei Vollkost empfohlen

 bei Veganer Ernährung in Rücksprache mit dem Kinderarzt 

Ausgewogene gesunde Ernährung für die kindliche Entwicklung förderlich und in der Regel ausreichend 

Was kann mein Kind am Nachmittag essen? Snackideen für Kinder? Snacks für zwischendurch für Kind schnell gemacht Ideen Essen

Nachmittagssnack

Fällt es dir schwer, beim Nachmittagssnack etwas anzubieten? 

Hier meine Tipps für dich:

- Rohkost und Obst sind als Zwischenmahlzeit perfekt geeignet – viele Kinder verbrauchen aber sehr viel Energie und brauchen Lebensmittel, die (schnell) sättigend sind. Serviere zusammen mit Gemüse einen eiweiß- oder fettreichen Dip (z.B. auf Kichererbsen-, Humus- oder Joghurtbasis). Eiweiß und Fett machen länger satt und es kann Kinder ermutigen, mehr Gemüse zu essen. Dadurch essen die Kinder ausgewogener und haben auch noch Spaß dabei.

- Brot mit Nussmus oder für größere Kinder Nüsse und Studentenfutter sind immer gute Begleiter einer gesunden Ernährung. 

- Möchte dein Kind nur Süßes essen?  Dann bringe Süßigkeiten mit einer gesunden Ernährung in Einklang! Statt eine Nachtisch zu servieren, serviere Süßes zu den Hauptmahlzeiten zusammen mit Herzhaftem (alles gleichzeitig auf dem Tisch oder auf dem Teller). Dadurch wird die Anziehungskraft/das Besondere der Süßigkeiten neutralisiert. Wichtig hier ist: auf den Tisch kommt EINE Portion Süßes für jeden, nicht mehr. Oder regelmäßig als Nachmittagssnack, aber IMMER zusammen mit z.B. Früchte, Nüsse, Rohkost, etwas Herzhaftes wie Käsewürfel mit Trauben, Pfannkuchen oder Eiermuffin. Manchmal wird das Kind mehr (oder nur) Süßes essen, manchmal bleibt genau das Süße übrig.


Gastbeitrag von Juliana 

Blinddarmentzündung beim Kind erkennen Blinddarm muss raus Blinddarm OP gefährlich Appendizitis Blindddarm keine OP ohne OP

Blinddarmentzündung

→ =Appendizitis

→ Wurmfortsatz, als Teil des Dickdarms, entzündet sich

→ in jedem Alter möglich

→ Häufung im Alter zwischen 10 und 15 Jahren

→ Kinder unter 2-Jahren sehr selten 


Was sind die Anzeichen für eine Blinddarmentzündung?

→ Übelkeit und Erbrechen

→ Appetitlosigkeit

→ Verstopfung oder Durchfall

→ starke meist krampfartige Bauchschmerzen

→ Häufig Beginn im Bereich des Bauchnabels, dann ziehen in den rechten Unterbauch

→ Schmerzverstärkung beim Gehen und Hüpfen auf dem rechten Bein

→ Verstärkung durch Husten und Niesen/Hüpfen auf dem rechten Bein

→ gespannte und druckempfindliche Bauchdecke

→ Leichtes Fieber möglich (~38°C → Temperaturunterschied zwischen Achsel und Rektal)

Aber: Beschwerden in 50% der Fälle nicht typisch

→  Je jünger das Kind ist, desto untypischer sind die Symptome

→ Bei anhaltenden Bauchschmerzen über 1-3 Stunden zum Arzt 

Was wird im Krankenhaus gemacht?

→ Antibiotika

→ Operation (nicht immer notwendig)

Bauchmigräne Bauchweh Bauchschmerz Migräne Kopf was hilft gegen Migräne Kopfschmerzen stechende Kopfschmerzen Lichtempfindlic

Bauchmigräne

→ 1-4 % aller Kinder 

→ Vorstufe zur Migräne 

→ Kann in Kopfmigräne übergehen

→ regelmäßig auftretende Bauchschmerzattacken 

→ Zusammenhang mit Migräne in der Familie

→ Symptome:

•Übelkeit

•Erbrechen

•Blässe 

•Appetitlosigkeit

•Lichtscheu

•1 Stunde bis zu 3 Tage anhaltend 

•plötzlich 

Mögliche Auslöser:

→ Stress

→ Schlafmangel

Was hilft den Kindern?

→ Schau mal beim Beitrag funktionelle Bauchschmerzen vorbei

Wir konnten nichts organisches finden bei Ihrem Kind Kind simuliert Bauschmerzen Schauspiel Bauchweh um Vorteil zu haben

Funktionelle Bauchschmerzen

→ keine organische Ursache auffindbar 

→ Mischung aus seelischen, sozialen und körperlichen Faktoren 

→ Schmerzwahrnehmung = zentrale Rolle

→ Sensibilierung von Nervenzellen in den Bauchorganen

→ Wahrnehmungs-undSchmerzschwelle sinkt 

→ Zu Beginn häufig Infektion/Entzündung → Schmerzen gehen dann nicht mehr ganz weg 

→ Wichtig: Bauchschmerzen der Kinder ernst nehmen 

Hinweise für funktionelle Bauchschmerzen:

•Nächtliche Beschwerdefreiheit 

•Vergessen der Schmerzen im Spiel/durch Ablenkung 

•Frei von Beschwerden am Wochenende/Ferien

•Keine weiteren Symptome hat wie hohes Fieber, starken Durchfall, eine harte Bauchdecke oder starkes Erbrechen

•Viele Kinder, die zu funktionellen Bauchschmerzen neigen, haben auch Kopfschmerzen

Ursachen:

•Stress

•Ängste unterschiedlicher Art

•Schlaflosigkeit

•zu viel Bildschirmkonsum

•familiäre Spannungen 

Was können Eltern tun?

•Stress reduzieren

•Reizabschirmung

•Selbstfürsorge ihrer Kinder stärken, anstatt sie ständig zu umsorgen

•Erlernen eines Entspannungsverfahrens helfen.

•mit dem Kind klären, welche Stressauslöser es gibt und diese einschränken beziehungsweise beseitigen

•viel mit dem Kind sprechen, seine Sorgen und Ängste ernst nehmen

•Entlastung schaffen, zum Beispiel durch gezielte Auszeiten

•Milchsäurebakterien

•Gewissheit und Zuversicht vermitteln

Grundsätzlich gilt: 

Aktivierung statt Schonung.

•Altersgerechte 

Schulungsangebote

•Yoga, autogenes Training, progessive Muskelentspannung

Extra Tipp: Der Bauchwehwurm, der an den Schmerzen schuld ist. 

→ Nimmt dem Kind Schuldgefühle, wenn wieder einmal wegen der Bauchschmerzen etwas Geplantes nicht klappt 

→ Kann auch bei Geschwisterkindern/ Freunden das Gefühl der Zurücksetzung mildern. 

→ Gemeinsame Lösungssuche, wie der böse „Bauchwehwurm“ verjagt werden kann 

Hilfreich ist ein Bauchschmerz-Tagebuch!

Verstopfung Baby Breikost Babybrei macht Bauchweh Verdauung ankurbeln Stuhlgang harte Stuhl Harter Kot Bauchweh Baby Kind

Verstopfung

→ sehr häufig

→ Stuhlhäuifgkeit bei Kinder unterschiedlich 

→ von mehrmals am Tag bis nur alle paar Tage Stuhlgang

→ Wichtig: frühzeite Intervention 

Hinweise für Verstopfung:

•Kind geht ungern auf Toilette

•Kind lässt sich Gründe einfallen um nicht auf Toilette zu müssen → Abstände verlängern sich

•Kind weiß nicht, wann es zuletzt auf Toilette war 

•Stuhlgang in der Unterhose

•Bauchschmerzen

•Schmerzen beim Stuhlgang

•harter Stuhlgang

•große Stuhlmengen 

•Stuhlvermeidungsverhalten (Kind legt sich auf den Boden und schlägt die Beine übereinander statt auf Toilette zu gehen)

•Ungewöhnliche Positionen auf der Toilette oder auffällige Bewegungen 

Was hilft bei Verstopfung?

•Bewegung → regt die Verdauung an

•ungesüßtes Trockenobst

•Traubensaft

•Beikost: Birnenmus oder Vollkornbrei 

•Leinsamen 

•Naturjoghurt

•Bauchmassagen 

•Fenchel-, Kümmel- oder Anis-Tee 

•Viel Bewegung 

•Viel trinken

•Ballaststoffreiche Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten

•Gymnastikübungen 

•Kerze

•Purzelbaum 

Blähungen 3-Monats-Koliken Bauchweh Baby Blähungen Baby Dreimonatskoliken Darmverschluss Was hilft bei Babys gegen Blähungen?

Blähungen

→ entstehen durch Gasbildungen im Magen-Darm-Trakt

→ sind in der Regel harmlos

→ Bei Babys können Blähungen auch dadurch entstehen, dass sie beim Saugen und 

Trinken viel Luft schlucken. 

Was kannst du tun gegen Blähungen?

•Säuglingen: öfter Bäuerchen machen lassen

•Bauchmassagen

•Bauch um den Nabel herum im Uhrzeigersinn massieren oder ihn (z.B. mit Kümmelöl) einreiben

•ausreichend Zeit und Ruhe beim Essen 

•Speisen gut durchkauen.

•Getränke ohne Kohlensäure 

•kleinere Portionen

•Fenchel-, Anis- und Kümmeltee.

•Bewegung 

•auf dem Rücken liegend mit den Beinen in der Luft "Rad fahren"

•eine "Kerze" machen

•warmes Kirschkernkissen/warmes Bad

•Kuscheln und Vorlesen mit Mama oder Papa

Extra-Tipp: Tuch mit Fenchel-Kümmel-Öl beträufeln und auf den Bauch legen, warmer feuchter Waschlappen darüber und dann ein Handtuch

Bauchschmerzen beim Kind Bauchweh Baby Bauchweh Kind Blinddarmentzündung Blähungen Verstopfung

Bauchschmerzen beim Kind

•¼ aller Kinder

• 2 von 3Kindern im Alter von 3-10 Jahren haben mindestens einmal im Vierteljahr 

Bauchweh

•Über 90 Prozent Bauchschmerzen ohne eine Grunderkrankung

•Problem: Kinder bis 10 Jahren können nicht genau angeben, wo im Körper etwas 

nicht stimmt: Oftmals verbirgt sich hinter Bauchschmerzen eine ganz andere 

Erkrankung, wie z.B. eine Mandelentzündung oder Kopfschmerzen. Auch Sorgen 

und Ängste können Gründe sein. 

Was kann hinter Bauchschmerzen stecken?

→ so ziemlich alles 

•Verstopfung

•Blähungen

•Säuglingskoliken

•Magen-Darm-Infektion (Gastroenteritis)

•Blinddarmentzündung (Appendizitis)

•Wurmerkrankungen

•Leistenbruch

•Darmeinstülpung (Invagination)
•Eingeklemmter Leistenbruch

•Bauchfellentzündung (Peritonitis)

•Darmverschluss (Ileus)

•Blasenentzündung (Harnwegsinfektion)

•Nieren- und Gallensteine

•Lungenentzündung (Pneumonie)

•Nahrungsmittelunverträglichkeit

•Hodenverdrehung

•Lebensmittelvergiftung

•Nahrungsmittelunverträglichkeit

•Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa

•Seelische Probleme 

Wann sollte ich mit meinem Kind zum Arzt?

–Fieber/Schüttelfrost 

–Durchfälle/Erbrechen 

–nächtliches Aufwachen wegen Bauchschmerzen 

–Unterbrechen des Spiels aufgrund der Schmerzen 

–Immer wieder exakt der gleicher Punkt 

–blutiger Stuhl 

–kolikartige heftige Schmerzen 

–Kind kann nichts anderes mehr machen 

–Blässe

–anhaltendes Schreien oder Weinen

–ein stark gewölbter oder eingezogener Bauch 

–Kind bewegt sich kaum 

–Anziehen der Beine an den Körper

–>1 Stunde andauernd 

–gespannte Bauchdecke

–Kind lässt sich nicht beruhigen

–schlappes Kind 

–Länger bestehende Bauchschmerzen ohne erkennbare Ursache

–Gewichtsabnahme/keine Gewichtszunahme

–Verstärkung durch Wärme

–Immer wieder die gleiche Stelle wird als schmerzhaft benannt

–Kind igelt sich ein aufgrund der Schmerzen, bricht Kontakte ab, stellt Hobbies ein 

Corona Folgeerkrankung PIMS-TS Kawasaki Syndrom nach Covid 19 MIS-C Koronaraneurysma Tod nach Corona Kind Baby Infektion SARS

 MIS-C / PIMS-TS 
Was ist das denn? 
- Neues Krankheitsbild - = überschießende Reaktion des Immunsystems 
- Ähnlichkeit zu Kawasaki Syndrom und Toxic-Schock-Syndrom 
- Infektion mit Coronavirus im Kindesalter meist leichter (häufig auch unerkannter) Verlauf 
- Einige wenige entwickeln danach ein „inflammatorisches Multiorgansyndrom“ 
Wann? 
-> 2-4 Wochen nach Corona-Infektion (diese kann jedoch auch unbemerkt verlaufen sein) 
Wer ist betroffen? 
-> Durchschnittalter ca. 8 Jahre 
Wie häufig ist die Krankheit? 
->eher selten (genaue Zahlen fehlen) 
Wie erkenne ich die Krankheit bei meinem Kind? 
- Anhaltendes hohes Fieber 
- Magen-Darm-Beschwerden 
o Bauchschmerzen
o Erbrechen 
o Durchfall 
- Kreislaufprobleme 
- Lymphknotenschwellungen 
- Atemprobleme/Atemnot 
- Entzündungen beider Augen 
- Haut- und Schleimhautrötungen/Hautausschlag mit Schuppung (v.a. Hände/Füße) 
- Entzündung des Herzens
- Entzündungslabor erhöht 
- Mit/ohne Corona-Nachweis 
Wie erfolgt die Behandlung? 
- Wichtig: Behandlung in der Kinderklinik 
- Zuerst mit Immunglobulinen und ASS (=Aspirin) 
- 60% Intensivstation, davon 20% beatmet 
Wie sind die Aussichten? 
- Gut 
- Sterblichkeit ca. 1,5% (in GB) 
- bisher keine tödlichen Verläufe in Deutschland 
- Überwiegende komplette Heilung 

Corona Lockdown Tipps für Kinder Kinder beschäftigen im Lockdown wie Corona dem Kind erklären? Corona Blues Despression Laune

Wir Erwachsenen können es verstehen und unsere eigene Meinung darüber bilden. Aber ein Kind, muss es einfach hinnehmen ohne zu verstehen was die Ursache und Konsequenz von Corona ist.
Kinder wollen sich entfalten und lernen.
Das ist ein natürlicher Entwicklungsprozess und dieser sollte nicht beeinträchtigt werden.
Doch plötzlich kommt eine gefährliche Krankheit um die Ecke und bremst das Kind in vielerlei Hinsicht aus!
❌Ausflüge? Verboten!
❌Einkäufe? Verboten!
❌Freunde treffen? Verboten!
❌Familie besuchen? Verboten!
❌Kindergarten und Schule? Verboten!

Lockdown über Lockdown und was übrig bleibt ist die einsame Monotonie des Tages.
Überforderte Eltern die ihr ganzes „Beschäftigungs-Repertoire“ ausgeschöpft haben und stetig weiter in ein Loch der Verzweiflung sinken.
Der Gedanke daran, dass irgendwann ein Licht am Ende des Tunnels leuchten wird, scheint uns jedoch Hoffnung und Ausdauer zu schenken.

Bis es soweit ist, können diese Tipps dabei helfen, die schwierige Zeit mit deinem Kind weiterhin zu meistern.

🍀 Reden, erklären, veranschaulichen: Beantworte deinem Kind alle Fragen rund um Corona. Beschränke dich dabei nur auf das Wesentliche und gestalte deine Erklärungen kindgerecht. Benutze dazu Zeichnungen, Bilderbücher oder Handpuppen.

🍀 Beziehe dein Kind mit ein:
Aufräumen, Putzen, Pläne und Rituale erstellen/durchführen, Entscheidungen treffen, umräumen etc.

🍀 Schaffe Bewegungsmöglichkeiten:
Geht spazieren und auf Spielplätze, baue daheim kleine Bewegungsparcours auf, macht gemeinsame Workouts (natürlich alles altersentsprechend gestalten)

🍀 Haltet soziale Kontakte aufrecht:
Telefoniert regelmäßig und schreibt Briefe. Kinder lieben es, Briefe zu gestalten. Bringt den Brief gemeinsam zur Post und freut euch auf eine Antwort

🍀 Schlüpfe für dein Kind in verschiedene Rollen:
Sei nicht nur Elternteil sondern auch Spielpartner und Lehrer. Das braucht dein Kind jetzt

Meningokokken Impfung Impfempfehlung Meningokokken B oder C Gegen was soll ich mein Kind impfen? Nebenwirkung Impfung MenB

Wie kann ich mein Kind bestmöglich schützen?

→ Impfung gegen 5 der häufigsten Meningokokken-Gruppen in Deutschland (A, B, C, W, Y)

 

Impfempfehlung der STIKO:

Meningokokken C für alle Kinder

Meningokokken B (häufigster vorkommender Erregerstamm) aktuell nur für Risikogruppen empfohlen aufgrund fehlender Datenlage

ABER viele Kinderärzte empfehlen auch die MenB Impfung

Wie stehe ich zur Meningokokken B Impfung?

→ sinnvoll

→ günstiges Nutzen-Risiko-Verhältnis

→ verhindert die Infektionen mit Meningokokken Typ B zuverlässig (Schutz gegen 80% der in Deutschland vorkommenden Meningokokken B – Stämme)

→ Abwägung bei Beginn der Impfung im Alter von 2 Monaten

  • zeitgleich mit 6-fach- und Pneumokokken-Impfung

→ (etwas höhere Wahrscheinlicheit von Fieber)

Wann sollte ich mein Kind impfen lassen?

→ höchste Gefahr einer schweren Erkrankung im Säuglings- und Kleinkindesalter

→ Impfung parallel zu den bisher eingeführten Impfungen im Alter von 2, 3 und 4 Monaten

→ frühestmöglicher Schutz

Wie verträglich sind die Impfstoffe?

→ ähnlich der Regelimpfstoffe

→ Mögliche Nebenwirkungen:

  • Rötungen, Schwellungen oder Schmerzen an der Einstichstelle
  • Abgeschlagenheit
  • Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen
  • leichtes Fieber

Übernehmen Krankenkassen die Kosten?

  • Meningokokken C: ja
  • Meningokokken B: → rund 50% der Krankenkassen → Anfragen lohnt sich
Meningokokken Meningitis Hirnhautentzündung Kind Impfun Meningokokken Empfehlung Tod Gefahr

Meningokokken-eine Gefahr?

Meningokokken = weltweit vorkommende Bakterien.

Eine Meningokokken-Erkrankung ist selten, kann aber in etwa 2/3 der Fälle zu einer Hirnhautentzündung (Meningitis) und in ca. 1/3 zu einer Blutvergiftung (Sepsis) führen. Diese können innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich werden.

Wer ist besonders gefährdet?

→ Babys und Kleinkinder (v.a. In den ersten 2 Lebensjahren)

→ 7/100000 Einwohner

→ Jugendliche und junge Erwachsene haben erhöhtes Risiko

Auslöser:

→ 70 % Meningokokken Typ B

→ 25% Meningokokken Typ C

Wie kann sich mein Kind anstecken?

→ Tröpfcheninfektion

  • Husten
  • Niesen
  • direkter enger Kontakt (z.B. Küssen).
  • Erreger sterben schnell ab an der Luft → Infektion bei üblichen Alltagskontakten nicht möglich

→ Meningokokken sind weit verbreitet: Jeder 10. Erwachsene ist Träger des Keims; die Besiedelung bleibt in der Regel ohne Folgen.

Symptome:

→ unspezifische, grippeartige Symptome

→ Schwindel

→ starke Kopfschmerzen

→ hohes Fieber

→ Übelkeit

→ Lichtempfindlichkeit

→ Nackensteifheit

→ kleine, punktförmige Hautblutungen auf

Säuglingen und Kleinkindern → Symptome häufig schwieriger zu deuten

→ Fieber

→ schrilles schreien

→ extreme Unruhe

→ Teilnahmslosigkeit

→ Nahrungsverweigerung mit Erbrechen und Durchfall

→ Berührungsempflindlichkeit

Wie sieht die Behandlung aus?
→ stationär im Krankenhaus, da fast immer schwerer Verlauf

→ Antibiotika

we→ Intensivstation

Folgen:

→ hohe Sterblichkeit (ca. 10%)

→ schwere Organschäden

→ Amputationen von Gliedmaßen

→ Entwicklungsstörungen

→ Lähmungen

→ Krampfanfälle

→ Taubheit

→ kann sich innerhalb weniger Stunden dramatisch verschlechtern

Unbehandelt Sterblichkeit bei nahezu 100%!

Bei den kleinsten Anzeichen sofort zum Arzt/Krankenhaus !

Eisenmangel bei Säuglingen Eisen bei Baby Eisenmangel beim Kind Eisenzufuhr Beikost Babybrei Eisenspeicher Eisenpräparate

Eisen bei Säuglingen

Fakten:
-> Jeder Mensch braucht Eisen, egal ob groß oder klein
-> Rote Blutkörperchen versorgen mithilfe von Eisen den Körper mit Sauerstoff
-> Baby hat bei Geburt einen gefüllten Eisenspeicher
-> Eisenspeicher reicht für ca. 6 Monate
-> Muttermilch enthält auch wenig, aber gut verfügbares Eisen
-> Säuglinge gehören zur Risikogruppe aufgrund des schnellen Wachstums

Risikofaktoren für einen Eisenmangel:
- niedriges Geburtsgewicht

- hohe Kuhmilchaufnahme

- geringe Aufnahme von eisenreicher Beikost

-Kaiserschnitt

- Frühgeburtlichkeit

 1. Lebenshalbjahr bei gesunden Säuglingen keine Eisensubstitution notwendig

 2. Lebenshalbjahr Höhepunkt des Eisenbedarfs

 -> Nach 6 Monaten sind die Eisenvorräte erschöpft
-> Eisenversorgung durch gesunde und ausgewogene Beikost aufrecht erhalten

Eisenreiche Lebensmittel::

-rotes Fleisch(Rind, Lamm)
-(dunkel)grünes Blattgemüse (Spinat, Mangold, Zucchini, Fenchel, Brokkoli)

-Vollkorngetreide (Vollkornbrot, Vollkornreis, Dinkel, Hirse)

-Eigelb
-Hülsenfrüchte (Linsen, Kichererbsen, Bohnen)

-Kerne (Sonnen-/Kürbiskerne, )

-Nüsse (Haselnüsse, Mandeln, Sesam

-Obst (rote Früchte, Bananen

-Trockenfrüchte (Datteln, Pflaumen, Aprikosen, Feigen)
-> Eisenaufnahme kann zusätzlich unterstützt werden durch Vitamin-C-reiche Lebensmittel (Orange, Zitrone, Apfel)


Manchmal genügt das Eisen aber trotzdem nicht. Gerade in der frühen Beikostphase, wenn Babys noch wenig essen, kann dies passieren.
Anzeichen für einen Eisenmangel:

 - Appetitlosigkeit

 -Müdigkeit
- schlapp

- Blässe

Babywasser erhitzen Wasser abkochen für Baby Säuglingsnahrung wie zubereiten Flaschennahrung aufbewahren Sauger auskochen Hyg

Säuglingsmilchnahrungen in Pulverform

→ keimarm, aber nicht steril
→ Temperaturen von 25 bis 45° C → Nährboden für Keime
→ Cronobacter spp.
-> Hirnhautentzündungen und schwere Darmentzündungen


Gefahr für Frühgeborene und Säuglinge in den ersten zwei Lebensmonaten, sowie abwehrgeschwächte Kinder.


Zubereitung:
- Flaschennahrung immer frisch zubereiten

- frisches abgekochtes Leitungswasser

- kein Wasser, das mehrere Stunden in den Leitungen stand

 - nicht aus Bleileitungen (v.a. In Altbauten)

- nicht aus ungeprüften Hausbrunnen

- Wasserfilter

- lauwarmes Wasser (max. 40°C)

- Temperaturtest an der Wange/Handrücken

Hygiene:
- Flaschen und Sauger nach jeder Mahlzeit reinigen
- Auskochen/Sterilisieren von Flaschen und Silikonsaugern im häuslichen Bereich nicht erforderlich

- Gummisauger gelegentlich auskochen/austauschen
- innerhalb von 2 Stunden verfüttern und Reste verwerfen

Extra-Tipp: 
- Abgekochtes Trinkwasser in Thermoskanne aufbewahren

- Pulver in trockene saubere Flaschen portionieren

- Kurz vor der Fütterung das Wasser zu dem Pulver in den Fläschchen mischen

Flüssigkeitsmangel beim Kind erkennen Ist mein Kind ausgetrocknet? eingesunkene Fontanelle Wassermangel Flüssigkeitsmangel

Ist mein Kind ausgetrocknet?

Wasser ist lebensnotwendig: Der menschliche Körper braucht es zum Transport von Nährstoffen und Sauerstoff, aber auch zur Aufrechterhaltung des Stoffwechsels, des Blutdrucks und zur Regulation der Körpertemperatur. Verliert der Körper zu viel Flüssigkeit oder wird zu wenig Flüssigkeit aufgenommen, kommt es zu einem „Austrocknen“ des Körpers.
Warum sind Säuglinge und Kleinkinder besonders gefährdet?
Säuglinge und Kleinkinder leiden viel schneller und empfindlicher unter einem Flüssigkeitsmangel. Kinder haben aufgrund des erhöhten Stoffwechsels und der erhöhten Atemfrequenz einen höheren Flüssigkeitsbedarf. Außerdem verdunstet auch mehr Flüssigkeit über die Haut aufgrund der größeren Köperoberfläche.
Erschwerend kommt hinzu, dass Säuglinge den Durst noch nicht so präzise mitteilen können.
Was sind nun die Anzeichen für einen Flüssigkeitsmangel?
- Haut über der großen Fontanelle (die elastischen Stellen am Schädel des Kindes) ist eingesunken (v.a. Im Liegen)
- Kopfschmerzen und Müdigkeit
- Trockene Schleimhäute (trockener Mund, belegte Zunge, seltener Lidschlag,
tief liegende Augen, keine Tränen)
- Trockene Windel (als grober Anhaltspunkt <6 h kein Urin), dunkler Urin
- Auffälliges Verhalten (matt, empfindlich und teilnahmslos)
- „Stehende“ Hautfalten -> Haut hochziehen an der Hand-> Falte bleibt
bestehen
Bei jeglichen Anzeichen eines Flüssigkeitsmangel sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Trinkmenge Baby Trinkmenge Kind Was trinken Kinder Wasservergiftung ausgetrocknet trockene Lippen Flpssigkeitsmenge Baby Kind

Wie viel Wasser braucht mein Kind? 

Der Körper eines Kindes besteht bis zu 75% aus Wasser. Wasser ist lebensnotwendig, denn nur so kann der Körper einwandfrei funktionieren. Das Wasser reguliert alle wichtigen Prozesse im Körper und versorgt die Zellen mit Mineralstoffen und Spurenelementen. Die Vorteile von genügend Wasser sind eine bessere Verdauung, verbesserte Leistungsfähigkeit, sowie verbesserte Ausschwemmung von Schadstoffen.


Doch wie viel Wasser braucht der Körper?
Kinder brauchen tendenziell mehr Flüssigkeit. Trinken Kinder zu wenig, wird die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit deutlich schneller beeinträchtigt. Kinder sollten zu jeder Mahlzeit Wasser trinken. Auch zwischendurch sollten Eltern ihrem Kind immer wieder Wasser aus Glas, Tasse oder offenem Becher anbieten.
Aber vorsichtig: es gibt auch ein Zuviel an Wasser. Dann droht eine Wasservergiftung, die zu einem lebensgefährlichen Ungleichgewicht im Wasser- und Elektrolytehaushalt führt.
Die Richtwerte DGE für die tägliche Wasserzufuhr durch Getränke:
• 1-4J: 820 ml
• 4-7J: 940 ml
• 7-10J: 970 ml
• 10-13J:1170 ml
• 13-15J: 1330 ml
Natürlich nehmen wir auch über feste Nahrung Flüssigkeit auf. Besonders wasserreiche Lebensmittel sind z.B. Gurken (95% Wasser), Melonen und Tomaten.
Bei Hitze, Sport, Fieber, Erbrechen und Durchfall sollte die Flüssigkeitszufuhr erhöht werden.
Übrigens brauchen voll gestillte Kinder keine zusätzliche Flüssigkeit. In der Regel ist es ausreichend mit der Einführung des 3. Breis zusätzliche Flüssigkeit anzubieten.

Was sollen Kinder trinken?
Wichtig ist, dass Kinder vor allem Getränke ohne Zucker zu sich nehmen, also Wasser und ungesüßte Tees.

Und wie kann ich mein Kind zum Trinken animieren?
Mit bunten Gläsern und Strohhalmen macht das Trinken doch gleich viel mehr Spaß. Toll finden Kinder auch buntes Obst im oder am Glas zur Dekoration. Dann kommt direkt „Cocktailfeeling“ auf.

Kopfverformung beim Kind schiefer Kopf Plattkopf Baby kahle Stelle am Hinterkopf Säugling

Kopfverformung 
Bei vielen Kindern verformt sich der Kopf während der Geburt oder in den ersten Lebensmonaten. Oft führt die Entwicklung einer schiefen Haltung oder das Liegen auf der immer gleichen Seite dazu, dass Säuglinge einen platten Hinterkopf bekommen. Dies ist nicht nur ein kosmetisches, sondern meist auch ein medizinisches Problem. Eine Kopfverformung bei Babys kommt relativ häufig vor und betrifft rund 70.000 Säuglinge in Deutschland, also rund 10-20% der Säuglinge. Die Schädeldecke eines Babys besteht aus Schädelplatten, die noch nicht fest zusammengewachsen sind. Die Weichheit und Beweglichkeit erleichtert die Geburt und das schnelle Wachstum des Kopfs in den ersten Monaten. Allerdings kann sich der Schädel in diesem Zeitraum auch verformen. Besonders in den ersten 8-12 Lebenswochen sind Säuglinge davon betroffen. Liegt der Säugling viel auf dem Rücken, wie es als Vorsorge zum Plötzlichen Kindstod empfohlen wird, oder hat gibt es eine Lieblingsseite, zu der der Kopf überwiegend gedreht wird, so kommt es aufgrund des Eigengewichts des Schädels zu einem Kopfungleichgewicht.
Ist einmal eine Abflachung des Hinterhaupts auf einer Seite eingetreten, fallen die Kinder in der Rückenlage immer in die gleiche Stellung zurück, und die Kopfverformung verstärkt sich. Dies kann zu einem bedeutenden Ungleichgewicht führen. Mögliche Folgen der Kopfverformung können dann sein: Gleichgewichtsstörungen, motorische Defizite, Kiefergelenk- und Zahnfehlstellungen oder Seh-, Hör-, Lern-, oder Sprachentwicklungsprobleme.
Was kann man tun?
Die Therapie hängt von der Ausprägung ab und beruht auf 2 Säulen: Eltern können zum Einen Ihr Baby in den ersten Monaten sinnvoll durch die konsequente Lagerung auf der Seite in Schlafphasen unterstützen. Wenn die Kinder wach sind, sollten sie jedoch auch häufiger in die Bauchlage gebracht werden. Zum Anderen ist zur Therapie häufig auch eine physiotherapeutische Behandlung erforderlich.
Im Schlaf sollten die Kinder natürlich nicht auf dem Bauch gelagert werden zur Vermeidung des Plötzlichen Kindstodes.

Kopfverformung beim Kind schiefer Kopf Baby Plattkopf Säugling flacher Hinterkopf Kahle Stelle am Kopf Baby was tun?

Kopfverformung beim Kind

Kleine Babys drehen den Kopf am liebsten zu einer Lichtquelle oder zu der Seite, wo die Eltern ans Bett kommen.
Schnell bildet sich eine bevorzugte Kopfhaltung heraus.
Durch die Druckbelastung an der Auflagestelle kann sich der Kopf an dieser Stelle abflachen. Je kleiner das Baby, umso schneller geschieht das.
Wegen seiner unrunden Form rollt der Kopf dann, sobald das Kind entspannt liegt, automatisch zu einer Seite. Die Lieblingsseite manifestiert sich.
Um der Entstehung einer Vorzugshaltung entgegenzuwirken, legt man sein Baby am besten jede Woche andersherum ins Bett, also Kopf-und Fußende wechseln sich immer ab.
In der Bauchlage kommt gar kein Druck auf den Hinterkopf, deshalb ist sie besonders günstig, um den Kopf zu entlasten, damit die runde Form erhalten oder wiederhergestellt wird.
Beim Lagern, Wickeln und Hochnehmen dreht man das Baby über die andere, unbeliebte Seite.
Da das Kind diese selten anschaut und weniger benutzt, fördert man auch die Körperwahrnehmung des Armes durch anfassen, massieren...
Wirkt man einer Lieblingshaltung frühzeitig entgegen, ist sie oft kein großes Problem und kann auch zur Bevorzugung der anderen Seite umschlagen. Deshalb sollte man seine Maßnahmen immer wieder überprüfen.
Ziel ist, dass das Kind seine Mitte findet und mit etwa 3-4 Monaten altersgemäß zur Symmetrie kommt.
Bevorzugt das Kind darüber hinaus eine Seite, sollte man seinen Kinderarzt aufsuchen.

Gesunde Familienernährung Kind isst von Tisch mit ab wann darf KInd vom Tisch mitessen? Wie viel Milch für Baby? Wasser trink

Familienernährung

Mit einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Familienernährung kann der Bedarf des Kleinkindes gedeckt werden. Kleinkinder können und sollen an den Mahlzeiten der Familie teilnehmen. Spazielle Produkte sind nicht notwendig. Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Familienernährung enthält viele pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Getreide und Kartoffeln. Tierische Produkte wie Milch, Käse, Joghurts, Fisch, Fleisch, Eier sollten in Maßen angeboten werden. Milch- und Milchprodukte sollten nicht mehr als 500ml im Kleinkindalter ausmachen, um einem Eisenmangel sowie eine übermäßigen Proteinzufuhr vorzubeugen Zuckerhaltige sowie fettreiche Speisen wie Süßigkeiten und Chips sollten aufgrund der Gefahr von Karies, Übergwicht und einer Geschmacksprägung vermieden werden. Das verwendete Speisesalz sollte einen Zusatz von Jod, Fluorid und Folsäure enthalten und sparsam verwendet werden.
Außerdem sollten reichlich zuckerfreie und ungesüßte Getränke aus dem Glas/Becher angeboten werden (am Besten Wasser, ungesüßter Früchtetee)
Nüsse, andere harte Lebensmittelstücke in „Erdnussgröße“ bergen die Gefahr des Verschluckens. Mehr dazu findet Ihr in meinem Online Erste-Hilfe-Kurs (Link zu in der Bio).
Eine ausgewogene pflanzliche Ernährung, die Milch/-produkte und Eier beinhaltet ist übrigens auch bei Kleinkindern möglich. Hierbei sollte jedoch auf eine ausreichende Versorgung mit Eisen und Zink geachtet werden.

gesunde Ernährung für Kinder wie Kind gesund ernähren? welche Lebensmittel für Kleinkind Kinderernährung Gesunde Ernährung

Kinderernährung

Kinder benötigen für eine gute körperliche und geistige Entwicklung, für Konzentrations- und Leistungsfähigkeit sowie für die Stärkung des Immunsystems eine ausgewogene Ernährung für die optimale Nährstoffversorgung. Gerade in der Wachstumsphase ist dies von großer Bedeutung. Eine gesunde Ernährung und viel Bewegung sind wesentliche Bausteine einer gesunden kindlichen Entwicklung. Eine schlechte Nährstoffversorgung begünstigt zusätzlich die Stressanfälligkeit des Kindes. Etwa ab dem 10. Lebensmonat sollte die Beikosternährung schrittweise durch Speisen aus der ausgewogenen Familienernährung ergänzt werden. Ebenso wie bei der Einführung von Beikost sollte sich dieser Übergang an der individuellen motorischen Entwicklung des Kindes orientieren. Kinder lernen das Essen durch eigenes Tun, Nachahmung, Interaktion und Kommunikation. Deswegen sind auch gemeinsame Familienmahlzeiten förderlich. Diese Neugierde von Kindern zeigt sich auch beim Essen. Vielfältige Gerüche, Farben, Konsistenzen und Geschmäcker unbekannter Lebensmittel verleiten zum Entdecken. Kinder sollten daher so früh und so oft wie möglich die Vielfalt von gesunden Lebensmitteln ausprobieren können. Essen ist sodann meist mit Freude und sinnlichem Erleben verbunden. Im Kleinkindalter gibt es jedoch vorübergehend Phasen (die idR von selbst vorübergehen), in denen Kinder beim Essen sehr wählerisch oder nicht am Essen interessiert sind. Wichtig ist, für eine entspannte Atmosphäre mit ausreichend Zeit und einer ruhigen Umgebung beim Essen zu sorgen und das Kind beim „Selbst Essen“ zu unterstützen. Zudem sollte auf die Signale des Kindes gerade beim Füttern geachtet werden, um die Selbstregulation und den Hunger-Sättigungs-Mechanismus beim Essen zu fördern. Außerdem erfordert es in der Regel mehrmaliges Probieren neuer Lebensmittel, bis diese als schmackhaft empfunden werden. Wie genau die Familienernährung gestaltet werden kann, erfahrt ihr im morgigen Beitrag.

Beikost Breikost Beikostreifezeichen Beikosteinführung wann anfangen mit Babybrei BLW Was ist das? Baby led weaning Babyernäh

Beikost

Beikost sollte frühestens mit Beginn des 5. und spätestens mit Beginn des 7. Lebensmonats eingeführt werden. Der individuelle Zeitpunkt ergibt sich in Abhängigkeit von der kindlichen Entwicklung. Der Beginn der Beikost sollte natürlich auch vom Interesse des Kindes an Lebensmitteln abhängig sein. Einige Kinder essen Brei bereits mit 4 Monaten, die meisten mit 5–6 Monaten, manche erst mit 7–8 Monaten.
Die Beikosteinführung erfordert Geduld: Ein neuer Brei muss durchschnittlich 8x angeboten werden, bis Säuglinge ihn voll akzeptieren. Beikost sollte mit dem Löffel gefüttert und nicht aus der Flasche oder dem Becher getrunken werden. Sowohl selbsthergestellte als auch industriell gefertigte Mahlzeiten sind geeignet. Fett in ausreichender Menge und von guter Qualität sollte enthalten sein. Honig ist wegen des Botulismusrisikos zu vermeiden. Bei der Herstellung sollte zudem auf Zucker- und Salzzusatz verzichtet werden.
Eine Abwechslung der Beikostzutaten ist förderlich für die Geschmacksentwicklung.
Als erste Beikostmahlzeit eignet sich ein Brei aus Gemüse, Kartoffeln und Fleisch, um dem Kind gut verfügbares Eisen und Zink aus Fleisch zuzuführen (1–2-x/Woche fettreicher Fisch statt Fleisch). In etwa monatlichen Abständen wird dann jeweils eine weitere Milchmahlzeit durch einen Milch-Getreide-Brei und durch einen Obst-Getreide-Brei ersetzt.

Stillen und Flaschennahrung Was beachten Wie oft Stillen Vorteile von Stillen Nachteile Welche Säuglingsnahrung ist die beste

Stillen und Flaschennahrung

Die schnelle Wachstumsentwicklung von Babys im ersten Lebensjahr erfordert einen hohen Nährstoff- und Energiebedarf. Aufgrund der geringen
Nährstoffreserven von Säuglingen kann es bei unzureichender Ernährung
zu Entwicklungsstörung kommen. Die frühe Ernährung hat aufgrund der frühen metabolischen Programmierung langfristige Auswirkungen auf die Gesundheit. Optimal ist ausschließliches Stillen für mindestens 4 Monate. Nicht oder nicht ausschließlich gestillte Säuglinge sollten eine Säuglingsanfangsnahrung mit niedrigem Eiweißgehalt und langkettigen Fettsäuren erhalten. Bei familiärer Allergiebelastung sollte eine Säuglingsmilch mit hydrolysiertem Eiweiß verwendet werden.

Was sind die Vorteile des Stillens?
Stillen ist die natürliche Form der Säuglingsernährung, denn die Muttermilch ist in ihrer Zusammensetzung optimal an den Bedarf des Säuglings angepasst.
Sie ist in der Regel hygienisch unbedenklich, hat eine ideale Temperatur und ist in der Regel immer verfügbar. Muttermilch enthält besondere Abwehr- und
Schutzstoffe, die das Kind vor Krankheiten, sowohl kurzfristig vor akute Infektionen (z.B. Durchfall und Mittelohrentzündungen) schützen, aber auch langfristig das Risiko für Adipositas, Asthma, Neurodermitis als auch den Plötzlichen Kindstod senken.

HPV Impfung Gebärmutterhalskrebsimpfung Nebenwirkungen und Risiken Impfungen Soll ich mein Kind impfen lassen? Impfung gefahr

HPV Impfung

Seit 2007 gibt es eine Impfung gegen das humane Papillomavirus.
Die Impfung gegen HPV schützt nicht nur gegen Gebärmutterhalskrebs, sondern auch gegen eine ganze Reihe von anderen Tumoren. Und von diesen Erkrankungen sind nicht nur rund 6000 Frauen jährlich betroffen. Etwa 1.600 Männer erkranken jedes Jahr an HPV-bedingten Krebserkrankungen, z.B. am Penis und After oder auch im Mund-Rachen-Raum.
Es ist daher sinnvoll und am besten wirksam, bereits Kinder vor Beginn der sexuellen Aktivität gegen HPV zu impfen. Je mehr Jugendliche geimpft sind, desto weniger kann sich die HPV-Infektion auch später ausbreiten.
Aktuell gibt es 2 Impfstoffe gegen HPV. Mit beiden Impfstoffen kann ein Impfschutz gegen die beiden Hochrisiko-Typen HPV 16 und 18 aufgebaut werden. Einer der beiden Impfstoffe wirkt zusätzlich gegen 7 weitere HPV-Typen. Beide Impfstoffe enthalten gentechnisch hergestellte „leere“ Virushüllen. Diese virusähnlichen Partikel täuschen dem Immunsystem ein echtes Virus nur vor. Es kann also nicht zu einer Infektion kommen.
Die Impfung gegen HPV wird mittlerweile für Mädchen und Jungen empfohlen. Alle Kinder sollten im Alter von 9-14 Jahren 2-mal im Abstand von 6 Monaten geimpft werden. Wenn die Impfung erst ab 15 Jahren begonnen wird, sind insgesamt drei Impfungen erforderlich. Versäumte Impfungen sollten bis zum Alter von 26 Jahren so früh wie möglich nachgeholt werden.
Durch die HPV-Impfung wird bei der 2-valenten Impfung das Risiko von Gebärmutterhalskrebs um 70 % reduziert und mit der 9-fachen Impfung sogar um 90 %. Für beide Impfstoffe gilt jedoch, dass ein Schutz gegen einen der im Impfstoff enthaltenen HPV-Typen nicht mehr erreicht werden kann, wenn es bereits vor Impfung zu einer Infektion mit diesem HPV-Typ gekommen ist. Trotzdem sollten auch nach dem ersten Sex ungeimpfte Personen noch gegen HPV geimpft werden. Selbst wenn es dann schon zu einer HPV-Infektion gekommen sein sollte, kann die Impfung trotzdem noch einen Schutz vor den anderen im Impfstoff enthaltenen HPV- Typen bieten.
Gibt es Nebenwirkungen?

HPV Virus HPV Impfung Gebärmutterhalskrebs Gebärmutterhaltskrebsimpfung Krebsimpfung Analkrebs Rachenkrebs Peniskrebs Genital

HPV Viren

Die Humanen Papillomaviren sorgen für einige gesundheitliche Probleme beim Menschen.
Diese Viren begleiten einen Großteil der Menschen - das bedeutet die Durchseuchungsrate ist sehr hoch. Sie befallen Haut und Schleimhaut. Im besten Fall passiert nichts. Es kann aber sein, dass Warzen oder Feigwarzen entstehen - diese sind dann auch weiter ansteckend. Bei gewissen Subtypen des Virus, den so genannten high risk Typen, kann es zu bösartigen Entartungen des Gewebes kommen, was zur Entstehung von Krebs führt. Bekannt ist HPV für den Gebärmutterhalskrebs bei Frauen, diese Viren führen darüber hinaus aber auch zu einer Vielzahl an anderen Krebsarten bei Mann und Frau - beispielsweise Scheiden-, Penis-, Analkrebs aber auch Krebse im Bereich des Mundes und des Rachens. Eine Übertragung ist also nicht nur über die Genitalien, sondern ebenfalls über den Mund bei Oralverkehr möglich. Wie schützt man sich?
Weitere Infos dazu auf Instagram. 

Covid-19 Mutation Coronamutation gefährlich für Kinder Virusmutation Gefahr Covidmutation Coronatote Coronanews

COVID-19 beim Kind

Leider vermischen sich bei der Berichterstattung über COVID-19 immer wieder Fakten mit Mutmaßungen und panischen Äußerungen. Viele Eltern haben mir in den letzten Tagen aufgeregt geschrieben, dass sie Angst haben bezüglich der neuen Mutation aufgrund der aktuellen Berichterstattung.
Wie ist die Faktenlage?
Fakt ist: Die Mutation ist erst seit Kurzem bekannt. Dementsprechend sind ausführliche Studien noch nicht vorhanden, sondern lediglich Beobachtungen, hauptsächlich aus England, da hier die Mutation primär entdeckt wurde. Mutationen sind bei Viren jedoch keine Besonderheit, sondern finden ständig statt. Dabei verändert sich das Virus, um sich an die Umwelt besser anzupassen. Im Fall von SARS-CoV-2 wurden insgesamt inzwischen mehr als 300.000 unterschiedliche Mutationen nachgewiesen.
Bisher deutet vieles darauf hin, dass die neue Mutation aus England wohl nicht zu schlimmeren Krankheitsverläufen führt, jedoch um bis zu 70% ansteckender ist. Nach den aktuellen Untersuchungen der britischen Gesundheitsbehörde verursacht die neue Virusmutation keinen schwereren Verlauf, wie zunächst von verschiedenen Gesundheitsexperten befürchtet. Dafür zeigt sich die Befallsrate höher als bei bekannten Varianten. Kontaktpersonen können somit durch die neue Mutation schneller angesteckt werden. Die neue Variante scheint zudem alle Altersgruppen zu betreffen. Bisher ist keine besondere Schwere bei den Kindern festzustellen. Auch die Variante aus Südafrika scheint bisher nicht gefährlicher zu sein.
Die ursprüngliche Annahme, dass Kinder weniger vom Coronavirus betroffen sind, wurde bereits in neueren Studien widerlegt. Schwere Krankheitsverläufe sind bei Kindern aber weiterhin viel seltener. Kinder leiden meist nur unter leichten Grippesymptomen, stationäre Krankenhausaufenthalte sind bei Kindern ohne Vorerkrankungen weiterhin extrem selten.
Weitere Infos hierzu auf Instagram.

Zahnpflege beim Kind Zähne putzen Kind Baby Zahnbürste Baby Babyzähne reinigen putzen

Zahnpflege beim Kind

Zahnpflege ist extrem wichtig, auch schon beim kleinen Kind. Fast 14 % der 3-Jährigen sind bereits von Karies betroffen. Bei den 6-Jährigen haben nur ca. 53 % gesunde Zähne.
Ab wann geht es mit dem Zähneputzen los?
Sobald der erste Milchzahn durchgebrochen ist. Also durchaus ab sechs Monaten, zweimal täglich putzen, morgens und abends. Dadurch kann man früh eine gewisse Gewöhnung etablieren. Am besten klappt das, wenn man für das Zähneputzen früh ein Ritual einführt, also feste Zeiten. Zum Beispiel morgens nach dem Anziehen und abends vor dem Schlafengehen.
Wie Zähne putzen?
Erst "putzt" das Kind die Zähne, dann putzen die Eltern nach. Am besten Zahn für Zahn mit sehr sanftem Druck und kreisenden Bewegungen – und mit einer reiskorngroßen Portion Kinderzahnpasta. Ab etwa 24 Monaten darf es eine Erbsengröße sein. Zahnpasten sollen erst dann regelmäßig verwendet werden, wenn das Kind Zahnpasta nach dem Zähneputzen weitgehend ausspucken kann. Ob Fluoridhaltige Zahnpasta oder Fluorid-Tabletten empfehlenswert ist, darüber streiten sich Zahn- und Kinderärzte. Wichtig ist, nicht beides gleichzeitig zu verwenden. Also entweder oder. Ausschließlich die Zahnbürste sollte benutzt werden. Denn weder Fingerling noch Wattestäbchen sind in der Lage, den Zahnbelag ausreichend zu entfernen. Bei der Wahl der Zahnbürste sollte man darauf achten, dass sie altersgerecht ist. Bis zum Alter von 24 Monaten heißt das: ein besonders kleiner Kopf, sehr weiche Borsten und ein großer Griff, damit die Eltern die Bürste gut halten können. Auch später liegt die Hauptarbeit beim Putzen noch bei den Eltern. Bis zum Alter von 8-10 Jahren sollten Eltern nachputzen.

Mundgeruch beim Kind Was tun gegen Mundgeruch beim Baby ? Kind stinkt aus Mund? Zahnpflege Baby Mundhygiene Schlechter Geschm

Mundgeruch beim Kind


Schätzungsweise 10-15% der Kinder leiden unter Mundgeruch. Oft ist mangelnde Mundhygiene, u.a. in Verbindung mit Mundtrockenheit (z.B. durch Atmen durch den offenen Mund), die Ursache. Ist die Reinigung der Zähne unzureichend, so verbleiben Speisereste in den Zahnzwischenräumen und auf der Zunge. Diese werden bakteriell zersetzt zu schlecht riechenden Schwefelverbindungen. Ist der Mund zusätzlich trocken wird dies verstärkt, denn Speichel sorgt in der Regel dafür zumindest einen Teil der Beläge zu entfernen. Deshalb haben Menschen insbesondere morgens einen schlechten Geschmack im Mund, da nachts kaum Speichel fließt.
Doch nicht immer steckt hinter Mundgeruch mangelnde Zahnpflege. Auch Mandel- oder Nasennebenhöhlenentzündungen sowie Allergien können Ursachen sein für Mundgeruch. Bei Babys steckt häufig das Zahnen dahinter. Bei kleinen Kindern sollte auch an einen nicht bemerkten Fremdkörper in der Nase gedacht werden. Nur in seltenen Fällen führen körperliche Erkrankungen wie Diabetes, Nieren-, Leber- oder Magenerkrankungen zu schlechtem Atem.
Was kann ich nun tun?
Gute Zahnhygiene ist wichtig. Kinder sollten ihre Zähne mindestens für drei Minuten zweimal täglich putzen. Auch den Zungenrücken dabei nicht vergessen. Eine Sanduhr kann dabei behilflich sein. Mittlerweile gibt es auch Zahnbürsten, die spielerisch das Putzen unterstützen. Regelmäßiges Wasser-Trinken erhöht zudem das Spülen im Mund.
Eine schlechte Ernährung mit viel Süßem kann Mundgeruch auslösen. Außerdem können scharfes Essen, Knoblauch, Zwiebeln, Schnittlauch, Cola oder Hunger zu schlechtem Atem führen. Lindernd wirkt Karotte, Apfel, Zitrone, Petersilie und Fenchel (-Tee). Kaugummi regt den Speichelfluss an und ist somit ebenfalls hilfreich.
Sollte der Geruch nach einer Woche nicht verschwunden sein, ist es ratsam das Kind dem Kinderarzt vorzustellen, um Karies als auch andere Erkrankungen auszuschließen.

Silvester mit Kindern feiern Silvester feiern mit Kind Kind wecken oder schlafen lassen an Neujahr Feuerwerk Kinder Tipps Bab

Silvester mit Kindern

Mit dem Jahreswechsel 2020/21 endet ein herausforderndes Jahr. Gerade in Zeiten von Social distancing spielen Traditionen eine wichtige Rolle. Die Planbarkeit von Silvester suggeriert uns eine Normalität, nach der sich viele von uns aktuell sehnen.
Aber wie feiert man optimal Silvester mit den Kleinen?
Eltern sollten die Gegebenheiten der Silvesterfeier an die jeweilige familiäre Situation anpassen. Prinzipiell ist Silvester für Kinder ein Tag wieder jeder Andere.
Die besondere Bedeutung des Jahreswechsels wird Kindern erst durch die Erwachsenen vermittelt. Ungefähr ab dem Kindergartenalter realisieren die Kleinen, dass ein besonderer Tag bevor steht.Sie wollen dann auch so wie die Großen lange wach bleiben und Mitternacht erleben. Jedoch schlafen sie in der Regel vorher ein.
Die meisten Kinder (ca. 90%) verschlafen den Jahreswechsel. Schlafen sie erst einmal tief und fest, stört sie der Lärm durch das Feuerwerk nicht und sie schlafen einfach weiter. Gerade Säuglinge bekommen in den meisten Fällen nichts von dem ganzen Trubel mit. Falls die Kleinen doch wach werden, sollten die Eltern Nähe geben und beruhigen, denn das ungewohnte Knallen kann bei Kinder einschüchtern und ängstigen. Wenn die Eltern dann Ruhe bewahren, wird sich das aufs Kind übertragen, und es bald wieder einschlafen.

Verletzungen durch Silvesterfeuerwerk abgesprengte Hand Körperteile Verbennunf Kind Hautverbrennung Brandverletzung Feuerwehr

Verletzungen durch Silvesterfeuerwerk bei Kindern

Bunte Lichtkugeln und glitzernde Funkenregen vor dunklem Nachthimmel, ausgelassene Menschen und die Generationsübergreifende Vorfreude aufs neue Jahr: In den letzten Jahren wurden in Deutschland über 130 Millionen Euro für privates Feuerwerk ausgegeben. Frohe Silvesterfeiern können aber ernüchternd enden, wenn (im wahrsten Sinne des Wortes) etwas ins Auge geht. Glücklicherweise ist der Anteil an Verletzungen durch Feuerwerk bei Kindern mit 4% sehr gering. Dieses Jahr wird es durch den Verbot des Verkaufs von Feuerwerk sowie des Zünden von Feuerwerks auf öffentlichen Plätzen hoffentlich noch weniger Verletzungen mit Feuerwerk geben. Ich hoffe jedoch, dass durch das Ausweichen mit dem Kauf ins Ausland in diesem Jahr und damit dem Kauf von ungeprüftem Feuerwerk, die Zahlen schwerer Verletzungen nicht wieder ansteigen.
Leider kommt es doch immer wieder zu Verletzungen durch Feuerwerkskörper und meist sind die Verletzungen sowohl funktionell als auch ästhetisch extrem beeinträchtigend für die Betroffenen. Denn in der Regel sind die Hände oder das Gesicht betroffen. Mit 70% sind Jungs deutlich häufiger betroffen, in der Mehrzahl aufgrund der aktiven Benutzung der Feuerwerkskörper. Das durchschnittliche Alter der verletzten Kinder liegt bei 10 Jahren. Leider werden jedoch auch jüngere Kinder (passiv) verletzt. Von Amputationen einzelner Gliedmaßen über Hauttransplantationen bis hin zu lebenslangen Narben ist alles möglich.
Deswegen sind hier auch die Eltern in der Pflicht, Verletzungen zu verhindern. Bitte lasst eure Kinder nicht übrig gebliebenes Feuerwerk aufsammeln oder anzünden und schützt sie vor umherfliegenden Feuerwerk. Es wird geschätzt, dass mehr als die Hälfte aller Unfälle durch Prävention vermeidbar sind.
Bitte passt auf euch und eure Kinder auf. Verletzungen durch Feuerwerk sind oft schwerwiegend und zeichnen die Betroffenen für ihr Leben.
Übrigens ist die Erste-Hilfe von Brandverletzungen auch Thema meines Online-Kurses „Erste-Hilfe-Kurs beim Kind“. Weitere Infos hierzu findet ihr Online auf meiner Homepage. 

Verschlucken beim Kind Ersticken Kind verschluckt sich immer Aspiration Fremdkörper Aspiration Fremdkörper verschlucken

Verschlucken


Das Verschlucken von Fremdkörpern stellt ein häufiger Grund für eine Vorstellung in der Notfallambulanz dar. Jungs sind doppelt so häufig betroffen wie Mädels. Tatsächlich gibt es eine Häufung vom Verschlucken um die Weihnachtszeit. Gefahren sind Teile der Weihnachtsdekoration wie Baumschmuck oder Kerzen, sowie kleine Spielzeugteile. Am Meisten sind Kinder unter 2 Jahren betroffen.
Glücklicherweise erreicht der Großteil der verschluckten Gegenstände den Magen. Diese können dann in der Folge den Magen-Darm-Trakt in der Regel problemlos passieren. Allerdings können Knopfbatterien oder Magnete folgenschweere Schädigungen im Verdauungstrakt verursachen. Sehr gefährlich wird es jedoch, wenn der Fremdkörper in der Lunge landet. Dies kann zur kompletten Verlegung der Luftröhre führen und in der Folge zu der Unmöglichkeit des Atmens.
Was kann ich als Elternteil tun?
Wichtig ist, dass Eltern gerade in der Weihnachtszeit darauf ein besonderes Augenmerk legen. Hier steht Prävention an erster Stelle. Eltern sollten darauf achten, dass gerade bei Kindern unter 4 Jahren, keine Gegenstände unter 3 cm in Reichweite liegen. Aber auch die Kinder selbst müssen darauf geschult werden, beim Essen zu Sitzen und nicht herumzulaufen oder aktiv zu sein.
Glücklicherweise geht das Verschlucken häufig gut aus, es gibt aber auch tödliche Fälle. Deswegen ist es mir ein Anliegen, hier nochmals darauf hinzuweisen. Übrigens lernt ihr in meinem Erste-Hilfe-Kurs, wie ihr eurem Kind beim Verschlucken optimal hilft.

Obstruktive Bronchitis Kind Säugling Husten Asthma Baby Kindliches Asthma  Chronische Bronchitis beim Kind Was tun? Inhalatio

Obstruktive Bronchitis


Für viele Eltern ist die obstruktive Bronchitis gerade in den Wintermonaten ein stetiger Begleiter. Sie ist im Kindesalter eine sehr häufige Erkrankung. Verursacher sind Viren. Risikofaktoren für schwere Verläufe sind Frühgeburtlichkeit, Tabakrauch sowie Immunschwäche. Jedes 3. Kind hat zumindest einmal eine Obstruktive Bronchitis vor dem 3. Lebensjahr. Ab dem 6. Lebensjahr sollte man eher ein Asthma in Betracht ziehen. Übrigens haben Kinder, die als Säuglinge eine Bronchitis durchgemacht haben, ein erhöhtes Risiko für ein Asthma. Meist beginnt die Bronchitis mit einer Infektion der oberen Atemwege mit Schnupfen und ggf. Fieber. Nach 1-2 Tage wandert die Infektion dann weiter tiefer und zeigt sich dann mit trockenem Husten, Pfeifendem Atemgeräusch, schneller Atmung und Einsatz der Atemhilfsmuskulatur. Viele Kinder verweigern die Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme. Im Schnitt hat der Spuk nach 14 Tagen ein Ende, 10% der Kinder haben aber noch nach 3 Wochen Husten.

Was hilft, wenn das Kind eine obstruktive Bronchitis hat?
Prinzipiell gibt es keine ursächliche Therapie, da die Obstruktive Bronchitis von Viren ausgelöst wird. Man kann das Kind aber bei der Krankheitsbewältigung unterstützen. Wichtig ist, dass das Kind ausreichend trinkt. Es kann auch helfen, den Schleim aus der Nase der Kinder abzusaugen. Dazu gibt es keine guten Studien, aber da Säuglinge Nasenatmer sind, könnte einer Verminderung des Schleims in der Nase zu einer Besserung führen. Beachtet werden sollte jedoch, dass das Absaugen auch Stress beim Kind verursacht. Außerdem kann eine feuchte Inhalation mit Kochsalz probiert werden. Antibiotika bringen in der Regel keinen Vorteil. Bei Verschlechterung sollte der Kinderarzt aufgesucht werden, dieser kann dann weitere Inhalationen verschreiben. Hustensäfte sind in Studien nicht wirksamer als das Placebo und können mit Nebenwirkungen einhergehen. Ich empfehle lieber, einen Hustensaft aus Zwiebel und Honig (>1. Lebensjahr) selbst herzustellen. Außerdem können Brustwickel mit Thymian und Bienenwachs helfen.

Was kann ich vorbeugend tun? Die Antwort gibts bei Facebook und Instagram @Die_Kinderarztin

Migräne bei Kindern Migräne beim Baby Kopfschmerzen Kind Spannungskopfschmerz Was tun bei Kopfschmerzen beim Kind? Vermeiden

Migräne beim Kind


Migräne ist eine häufige Erkrankung im Kindes- und Jugendalter, die häufig unterschätzt wird. Typisch im Kindesalter sind eine Mischung aus Spannungskopfschmerzen und Migräne, die zu 32% bei Jugendlichen vorkommt. Die Häufigkeit der reinen Migräne liegt bei rund 10 % bei Jugendlichen. Typische Symptome der Migräne sind in der Regel pulsierende/drückende starke Kopfschmerzen, die durch sportliche Betätigung schlimmer werden. Es kann zusätzlich eine Aura auftreten mit Seh-, Sprach-, sowie Bewegungsstörungen. Auch Übelkeit und Erbrechen oder Lichtempfindlichkeit kann auftreten. Teilweise können die Kopfschmerzen jedoch fehlen können.
Wichtig ist eine frühzeitige Therapie. Der ausschließliche Einsatz von Medikamenten ist bei der Migräne nicht zielführend, wichtig ist ein mehrgliedriger Ansatz mit Therapieplan.
Im Vordergrund steht die Stärkung des Kindes in seinem Glauben, mit seinen eigenen Fähigkeiten etwas bewirken zu können (Selbstwirksamkeit). Dadurch wird der Umgang des Kindes mit den Kopfschmerzen verbessert und diese in der Folge gemildert. Auch ein gutes Stressmanagement ist wichtig.
Ergänzend empfinden viele Kinder im akuten Anfall lokale Anwendungen, wie Pfefferminzöl auf Schläfen und Nacken, kalte Waschlappen, Coolpacks, oder auch Wärmflaschen auf die Schulter/Nackenregion, als angenehm und schmerzlindernd. Die wirksamste Maßnahme ist aber der Schlaf. In der Akutphase können zusätzlich Schmerzmedikamente gegeben werden. Wichtig ist jedoch eine prophylaktische Therapie. Es ist durch Studien gesichert, dass es einen Zusammenhang zwischen muskulärer Verspannung und Migräne gibt. Deswegen können eigenständige tägliche sowohl Dehn- und Lockerungsübungen als auch Kräftigungsübungen der Schulter-/Nackenmuskulatur zu einem Rückgang der Anfälle führen. Außerdem zeigte sich auch, dass Überforderung, Stress, mangelnde soziale Anerkennung, chronische Sorgen, Alkohol- und Koffeinkonsum, Rauchen, unregelmäßige Mahlzeiten, sowie mangelnde körperliche Aktivität Kopfschmerzen eher bedingen können.

Weitere Informationen zur Prophylaxe findet ihr auf Facebook oder Instagram @Die_KInderarztin

Immunsystem stärken beim Kind Immunsystem Baby Starkes Immunsystem Kind Abwehrkräfte stärken Kind und Baby Sauna für Babys?

Stärkung des Immunsystems


Das Immunsystem deines Kindes schützt den Körper vor Viren und Bakterien und sorgt dafür, dass es gesund bleibt. Es baut sich über die Jahre immer weiter auf. Gerade in der aktuellen nasskalten Jahreszeit ist das Immunsystem viel gefordert. Was könnt Ihr tun, um die Abwehrkräfte eurer Kleinen zu stärken?

Bei Säuglingen ist Stillen tatsächlich unschlagbar.

Weitere hilfreiche Tipps sind:
- Rauchfreie Umgebung
- Stress und emotionale Belastung vermeiden
- Ausreichender Schlaf und ein guter Schlafrhythmus
- Kneipp-Anwendungen -> Wechselbäder/Kalt-Warm/Duschen (bei Kleineren Fußbäder)
- Sauna (Falls ihr aktuell eine Zuhause habt)
o natürlich nur soweit es für die Kleinen angenehm ist
o Sanfte Temperaturen
o Aufenthalt auf der untersten Saunabank
- Frische Luft
- Bewegung
- Wie wäre es mit Bewegung an der frischen Luft?
o Das ist sogar aktuell noch erlaubt.
- Ausgewogene Ernährung
o Frisches Obst und Gemüse
o Vielfalt
o Kurkuma und Ingwer
o Vollkornprodukte
o Fermentierte Produkte (wie Joghurt oder Sauerkraut) -> Probiotika
o Ausreichende Flüssigkeitsaufnahme
- Impfungen gemäß den geltenden Empfehlungen der STIKO
Von der blinden Einnahme von Vitaminpillen würde ich abraten, es gib sogar Studien die darauf hinweisen, dass dies das Allergierisiko möglicherweise erhöht. Auch übertriebene Hygiene ist fehl am Platz.
Übrigens, im Schnitt sind Kinder tatsächlich deutlich öfter krank als Erwachsene. Als infektanfällig gelten sie aber erst dann, wenn Krankheiten häufiger als zwölf Mal im Jahr auftreten.
Die gute Nachricht ist also: Die Anzahl der Infekte nimmt ab, je älter das Kind wird.

Keuchhusten Baby Keuchhusten Impfung Schwangerschaft Baby Impfung Impfungen Kind Pertussis Atemaussetzer Baby Husten Baby

Keuchhusten beim Baby


Leider nehmen die Keuchhusten Erkrankungen seit Jahren zu. Während Kleinkinder bei einer Erkrankung mit Keuchhusten typischerweise einen Husten mit dem klassischen Keuchen und "Bellen" sowie anschließendem Erbrechen entwickeln, kann bei Säuglingen der Husten überhaupt nicht vorhanden sein. Diese zeigen nämlich häufig keine charakteristischen Beschwerden beim Keuchhusten. Bei ihnen stehen eher Atemaussetzer im Vordergrund, die teilweise bis hin zu bläulicher Haut (aufgrund Sauerstoffmangel) führen können. Fieber haben die Babys meist nicht. Die meisten Säuglinge müssen bei einer Infektion im Krankenhaus behandelt werden, jedoch lässt sich nur im Frühstadium die Infektion durch Antibiotika therapieren. Besonders ungeimpfte Säuglinge unter 6 Monaten sowie Frühgeborene haben ein erhöhtes Risiko für eine schwere Keuchhusten Erkrankung mit Komplikationen wie Lungenentzündung oder Mittelohrentzündung. Auch Kinder mit Asthma haben ein höheres Erkrankungsrisiko.
Bis Babys einen vollständigen Impfschutz haben, sind sie darauf angewiesen, dass die Menschen in ihrer Umgebung geimpft sind. Denn die Keuchhustenbakterien werden über die Luft übertragen, beispielsweise beim Sprechen, Niesen oder Husten über Tröpfcheninfektion. Deswegen sollte jeder, der mit Säuglingen Kontakt hat, immunisiert sein. Wichtig ist hierbei auch die Auffrischimpfung nicht zu vergessen. Gerade bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, kann der Keuchhusten auch mal mit einem länger anhaltenden Husten verwechselt werden. So können die Babys unbewusst angesteckt werden.
Die Ständige Impfkommission empfiehlt außerdem die Impfung der Schwangeren in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft, damit die Mutter ihrem Baby Antikörper mitgeben kann. Eine Impfung in früheren Jahren oder eine durchgemachte Keuchhusten Erkrankung reicht nicht für einen ausreichenden Schutz des Babys aus.

Corona Impfung für Kinder Covid-Impfung für Kinder für Babys Kinder impfen? Impfungen für Kinder ? Grippe Impfung

COVID-19 Impfungen für Kinder?


In meinen anderen Beiträgen habt ihr bereits erfahren, dass eine Infektion mit Covid-19 in der Regel für gesunde Kinder wenig gefährlich ist. Wie steht es denn nun um den neuen Impfstoff? Ist dieser auch für Kinder zugelassen? Sollen Kinder geimpft werden?
Zunächst werden die Impfstoffe nur für Erwachsene zur Verfügung stehen, da sie bei Kindern und Jugendlichen noch nicht genügend auf Wirksamkeit und Sicherheit untersucht werden konnten. Kinder nehmen in der Regel aus ethischen Gründen nicht an den ersten Studien zu Medikamenten und Impfstoffen teil. So ist es auch beim COVID-19 Impfstoff der Fall. Der Impfstoff von Pfizer/Biontech wurde bisher nur an wenigen Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren getestet, eine Folgestudie für Kinder ab 12 Jahren läuft seit kurzer Zeit. Ähnlich sieht dies bei Moderna aus; auch dieser Impfstoff wurde bisher an Erwachsenen getestet, bis Ende 2022 soll eine Studie an Kindern von 12-17 Jahren durchgeführt worden sein. Am weitesten ist der Hersteller Astra Zeneca, der seinen Corona-Impfstoff bereits an Kindern ab 5 Jahren testet.
Der Fokus der Impfung wird darüber hinaus zunächst darauf gelegt, diejenigen zu schützen, die am schwersten an COVID-19 erkranken. Aufgrund der Seltenheit von schweren Verläufen einer COVID-19 Infektion bei Kindern und dem häufig asymptomatischen Verlauf ist für Kinder deswegen zunächst keine Impfung vorgesehen. Hier sollte auch eine Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen: Das Risiko, dass ein Kind mit Corona schwer erkrankt ist sehr gering, wohingegen das Risiko gravierender Nebenwirkungen durch eine COVID-19-Impfung noch unbekannt ist. Bei Kindern mit Vorerkrankungen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19 begünstigen können, gilt aktuell die Empfehlung, die engsten Kontaktpersonen zu impfen. Bezüglich der Herdenimmunität scheinen Kita- und Grundschulkinder nach allem, was bisher bekannt ist, das Infektionsgeschehen nicht in besonderer Weise anzutreiben. Ob es eine Impfempfehlung für Kinder geben wird ist bisher noch offen, Studien dazu wurden in kleinem Rahmen schon begonnen.

Schlafzyklus Baby Durchschlafen Baby Tipps Einschlafprobleme Säugling Einschlafhilfe Einschlaftipps Schlaftipps Baby wacht au

Schlafzyklus vom Baby 

Heute gibt es einen Gastbeitrag von der Traumfabrik zum Thema Schlafzyklus. Alle Infos dazu findet ihr in den Bildern. Ihre Worte dazu: <<Der Schlafzyklus eines Babys, mit die häufigste Frage bei mir in meiner Schlafberatung/Coaching, warum wacht mein Baby nach 30 oder 45 min wieder auf, wie lange er dauert und was genau dabei passiert. Den Beitrag findet ihr auf Instagram oder Facebook @Die_Kinderarztin

Auswirkungen Make tragen auf Kinder Folgen vom Masketragen auf Kinder Entwicklung Kinder mit Maske FFP2 Corona gefährlich

Auswirkungen der Maske auf Kinder

Ob beim Einkaufen im Supermarkt oder beim Weihnachtsshopping in der Innenstadt, das Bild der Menschen mit Maske ist allgegenwärtig.
Doch welche Auswirkungen hat das Tragen der Maske auf die Kinder?
Viele Halbwahrheiten mischen sich mit den Fakten. Schaut man sich die offiziellen Empfehlungen sowie die Begründungen der einzelnen Länder an, erscheinen diese beliebig.
Die Studienlage zum Maskentragen bei Kindern ist dünn. In einer Studie mit Kindern mit FFP2-Maske ließen sich in Herzfrequenz, Atemfrequenz und Sauerstoffsättigung keine Unterschiede messen. Dies heißt: Es kam bei den Kindern zu keiner stärkeren Stressreaktion oder gar Unterversorgung mit Sauerstoff. Allerdings zeigte sich bei der Messung der Kohlendioxidkonzentration ein Anstieg bei den Maskenträgern.
Was diese Studie aussagt? Es kann bei Maske tragenden Kindern zu einem Rückstau von CO2 kommen, jedoch scheint der Rückstau bei kurzzeitigem Gebrauch so gering zu sein, dass er die Sauerstoffaufnahme und die Köperregulation nicht beeinträchtigt. Allerdings wurden in dieser Studie die Masken nur für 5 Minuten getragen, somit sind Aussagen über die Auswirkungen einer längeren Tragedauer schwierig.
Fakt ist: Atemschutzmasken erzeugen einen erhöhten Atemwegswiderstand.
Zudem haben Studien gezeigt, dass sich die Art und Tragedauer auf die Auswirkungen der Maske auf den Körper auswirken. Dass das dauerhafte Tragen von Masken bei Kindern zu Erschöpfung und Befindlichkeitsstörungen wie Kopf- und Bauchweh oder Schwindel führen kann, ist nicht nachgewiesen, aber nachvollziehbar. Nicht nachvollziehbar ist, dass gesunde handlungsfähige Kinder durch das Tragen normaler Alltagsmasken geschädigt werden. Vom dauerhaften Tragen über viele Stunden des Tages ist aufgrund der unsicheren Studienlage abzuraten, insbesondere bei jüngeren Kindern. Es ist darauf zu achten, dass Kinder anstatt fest gewobene, wenig durchlässige Masken, lieber leichtere Modelle tragen.
Besonders problematisch sind dicht sitzende FFP2-Masken; diese sollten beim Kid vermieden werden. Säuglinge sollten aufgrund der Gefahr des plötzlichen Kindstodes generell keine Masken tragen.

Corona und unsere Kinder Covid 19 und Kinder Auswirkungen auf Kinder von Corona Folgen von COrona Folgen von COvid auf KInder

Auswirkungen der Coronakrise auf die Kinder

Unsere Kinder tolerieren das Maske tragen. Sie tolerieren die Einschränkungen in der Freizeit, bei ihren Hobbys, im Sport und in der Schule. Der Ausnahmezustand herrscht nicht nur bei den Erwachsenen, sondern auch bei den Kindern. Doch welche Auswirkungen hat die Coronakrise auf unsere Kinder?

Tatsächlich berichten im Zusammenhang mit der Coronakrise Kinder und Jugendliche in Deutschland vermehrt von psychischen und psychosomatischen Auffälligkeiten. Vor allem Kinder aus sozial schwächeren Familien sind betroffen. Die aktuellen sozialen Einschränkungen aufgrund des Coronavirus führen zu einer Veränderung der Lebensqualität, nicht nur bei den Erwachsenen, sondern auch bei Kindern. Das psychische Wohlbefinden der Kinder wird verringert und psychische Auffälligkeiten wie Hyperaktivität, emotionale Probleme und Verhaltensauffälligkeiten verstärken sich. In einer aktuellen Studie zeigte sich, dass das Risiko für psychische Auffälligkeiten von 18 auf 31 Prozent gestiegen ist.

Auch psychosomatische Beschwerden treten aktuell vermehrt auf. Vor allem Kinder, deren Eltern einen niedrigen Bildungsabschluss beziehungsweise einen Migrationshintergrund haben, also Kinder aus prinzipiell sozial schwächeren Schichten, erlebten die coronabedingten Veränderungen als äußerst schwierig und belastend. Deswegen brauchen wir dringend sinnvolle Konzepte, die Familien und Kindern in belastenden Phasen besser unterstützen. Denn die Kinder von heute sind unsere Zukunft. Aufgrund der aktuellen Situation sind die Fundamente für die Zukunft jedoch selten so instabil gewesen.

Was tun bei Herpes Herpes beim Baby Herpes für Baby gefährlich Tod durch Herpes Säugling Mama hat Herpes was tun

Herpes beim Baby

Lippenherpes ist weit verbreitet. Etwa neun von zehn Erwachsene sind infiziert.
Die flüssigkeitsgefüllten Herpesbläschen sind nicht nur unangenehm, sondern auch hochinfektiös. Sie werden mit dem Speichel durch Tröpfcheninfektion beim Husten, Niesen oder Sprechen übertragen. Auch eine Schmierinfektion, z.B. beim gemeinsamen Benutzen von Gläsern ist möglich, ebenso eine Ansteckung bei direktem Haut- und SchleimhautKontakt, etwa beim Küssen.
So unangenehm und optisch störend für Betroffene die Hautbläschen auch sind, gefährlich ist eine Infektion für gesunde Menschen in der Regel nicht.
Bei Säuglingen ist (v.a. in den ersten drei Lebensmonaten) das Immun­system noch nicht ausreichend entwickelt. Dadurch kann die Infektion bei ihnen lebensgefährliche Komplikationen und bleibende Schäden verursachen.
Die klassischen Herpesbläschen bekommen Kinder meist erst ab dem fünften Lebensjahr. Bei Babys und Kleinkindern kann sich die Erstinfektion durch die sogenannte Mundfäule äußern mit vermehrtem Speichelfluss. Zahnfleisch, Zunge und Backentaschen sind rot geschwollen und weisen offene Stellen auf. Die betroffenen Partien sind stark schmerzhaft, weswegen die Kleinen häufig die Nahrungsaufnahme verweigern. Eltern sollten ihr Kind frühzeitig zum Arzt bringen, um die richtige Behandlung einzuleiten.
Bei etwa einem Drittel der Säuglinge geht das Herpesvirus auf das zentrale Nervensystem über. Die Neugeborenen sind dann häufig teilnahmslos, leiden an einer Trinkschwäche; Krampfanfälle und Fieber können auftreten. Leider versterben bis zu 80 Prozent der Kinder. Auch bei erfolgreicher Behandlung kann das Kind neurologische Schäden zurückbehalten.
Deswegen sollten Menschen, die an einer Herpes-Infektion leiden, den Kontakt mit dem Neugeborenen (am besten die ersten 1,5 Jahre) meiden. Ist das nicht möglich, muss die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich gehalten werden. Bei Lippenherpes sollten die Bläschen durch Pflaster abgedeckt werden, ggf. ist das Tragen eines Mundschutzes erforderlich. Weiterhin sollte auf gute Händehygiene geachtet werden und auf Küssen des Babys verzichtet werden.

Neurodermitis beim Kind Neurodermitis beim Baby Was tun bei Neurodermitis Hausmittel Neurodermitis Tipps Babyakne Milchschorf

Neurodermitis beim Kind

Die Neurodermitis ist die häufigste chronische Hauterkrankung in unseren Breitengraden. Von den Schulkindern sind circa 12 Prozent betroffen. Gerade in den letzten Jahren haben die Erkrankungen erheblich zugenommen. Die Neurodermitis zählt zu den allergischen Hauterkrankungen. Sie geht einher mit trockener, rissiger, juckender und schuppender Haut. In der Regel verläuft sie in Schüben. Meist tritt die Erkrankung in den ersten Lebensmonaten erstmals auf: Der Säugling hat juckende Rötungen und Bläschen im Gesicht, es hat einen Milchschorf. Dieser kann ein Frühsymptom der Neurodermitis sein. Das Erscheinungsbild ist nicht einheitlich und mit dem Alter kann sich dieses verändern. Was bleibt, ist der Juckreiz. Dies führt häufig zu einem Kratzen und in der Folge zu Entzündungen. Ein Teufelskreis entsteht.
Mögliche Auslöser für die Schübe gibt es viele: Wolle, Waschmittel, Schweiß, Stress, Nahrungsmittel. Oft lässt sich leider kein Auslöser identifizieren. Kernpunkt ist das Kratzen: dies gilt es zu vermeiden. Helfen kann eine regelmäßige und intensive Hautpflege mit speziellen Cremes. Auch spezielle Schulungen (in denen die Kinder Tricks lernen, wie z.B. Klopfen in der Umgebung, Kühlen, Krallen eines Stofftieres, Handschuhe, Kratzen eines Gegenstandes) sowie autogenes Training können hilfreich sein. Am Anfang sind hier vor allem die Eltern in der Pflicht, dass die Kinder lernen, selbständig und selbstbewusst mit der Krankheit umzugehen. Gerade das regelmäßige Cremen fordert viel Disziplin. Kinder lernen dann häufig mit der Zeit, was Ihnen gut tut. Wichtig ist zudem, dass die Kinder ein gutes soziales Netz haben, sodass nicht zusätzlich zu der physischen Komponente noch eine psychische Verstärkung der Symptome hinzukommt.

Neurodermitis Baby Hautkrankheit KInd Hautausschlag Baby Kind Ausschlag Kind Warzen Herpes Akne

Hauterkrankungen bei Kindern 

Die Haut ist nicht nur das größte Organ des Menschen, sondern spielt auch für das Selbstwertgefühl und die sozialen Beziehungen eine bedeutende Rolle. Sie ist das Aushängeschild und der Spiegel des Menschen; das Erste, was der gegenüber wahrnimmt. Die Haut hat somit einen wesentlichen Anteil an sozialer Akzeptanz. Deswegen können Hauterkrankungen eine belastende Komponente darstellen; sie sind für andere Menschen sichtbar. Gerade durch die hohe Bedeutung von makellosem Aussehen, auch verkörpert durch die sozialen Medien wie Instagram, Facebook und Tiktok, entsteht ein hoher Druck bei den Kindern und Jugendlichen; mit der Folge einer hohen psychosozialen Belastung bei Nichtentsprechen der gesellschaftlichen Anforderungen. Besonders für Teenager in der Pubertät, die sich per se in einer Phase der Unsicherheit und Selbstfindung mit dem eigenen Körper befinden, kann eine sichtbare Hauterkrankungen eine große Belastung darstellen. Sie fühlen sich unter Druck gesetzt und in (intimen) Beziehungen gestört. Außenstehende können meist keinen Unterschied erkennen zwischen ansteckenden und nicht ansteckenden Hauterkrankungen. Dies führt zu Angst und Ekel der Mitmenschen gegenüber Betroffenen, die prinzipiell unbegründet ist und unter welcher die betroffenen Kinder stark leiden. Berührungsängste, soziale Isolation und Ausgrenzung können dann die Folge sein. Da es übertragbare Hauterkrankungen gibt, wie z.B. Herpes, Warzen, Pilzerkrankungen, kann nicht grundsätzlich Entwarnung gegeben werden. Wichtig ist jedoch, dass man Menschen mit harmlosen Krankheiten betreffend der Ansteckung, wie Neurodermitis oder Schuppenflechte, nicht stigmatisiert. Wichtig ist da auch das Taktgefühl der Erwachsenen.

Angst vor dem Arzt Angst vor dem Kinderarzt 1. Kinderarzt Besuch erster Kinderarztbesuch was beachten vor dem ersten Arztbesu

Angst vor dem Kinderarzt 

Die Angst vor dem Arzt ist für ein kleines Kind völlig normal. Sie liegt oft zwischen 7 Monaten und 5 Jahren vor, je nach den Vorerfahrungen jedes Kindes mit Ärzten.

Ängste bei Kindern werden oft durch den Anblick ungewohnter Gesichter und neuer Situationen ausgelöst. Die Angst vor dem Arzt kann auch durch die Erinnerung an Schmerzen im Zusammenhang mit einem Impfung, einer bestimmten Krankheit oder einem Unfall verursacht werden.

Was kann man dagegen tun?

Vor den Termin

Besprechen Sie mit Ihrem Kind, wie sein Arzttermin verlaufen wird, damit alle Fragen beantwortet werden. Zu erklären, was geschehen wird, wird dazu beitragen, das Stressniveau zu reduzieren.

Spielen Sie Doktor mit ihm. Das Spiel ist eine lustige Möglichkeit, den Kleinen zu erklären, worum es bei der Pflege geht.

Lesen Sie ein Buch zu diesem Thema: es gibt viele Bücher über den Artzbesuch, die für das Alter Ihres Kleinkindes geeignet sind. Durch kleine Figuren, die sie gut kennen, und durch Geschichten, die man sich vorstellt, trauen sich Kinder leichter, ihre Fragen zu stellen und ihre Ängste auszudrücken.

Nehmen Sie es ernst: es ist wichtig, seine Ängste zu berücksichtigen und es die Möglichkeit zu geben, seine Gefühle auszudrücken, ohne sie zu banalisieren.

Verwenden Sie ein angemessenes Vokabular: vermeiden Sie es zu sagen, "du wirst keine Schmerzen haben", "habe keine Angst" oder "du wirst nichts fühlen", sondern verwenden Sie stattdessen "der Arzt (Vorname wäre noch besser) ist nett", „dort gibt es Spielsachen“, „im Wartezimmer können wir zusammen ein Buch lesen .Kinder neigen dazu, bei Formulierungen wie „du wirst keine Schmerzen haben“ nur das Wort „Schmerzen“ zu registrieren und sind dann in einem negativen Modus.

Wählen Sie den richtigen Begleiter: wenn Sie selber Angst haben oder es nicht ertragen können, Ihr Kind weinen zu sehen, vermeiden Sie es, Ihr Kind zu seinem Termin zu begleiten. Es muss sich beruhigt fühlen, aber er muss auch sehen, dass Sie keine Angst um ihn haben. Am Besten lassen Sie jemand hingehen, der entspannt mit der Situation umgeht: der andere Elternteil oder eine Großmutter, zum Beispiel. 

Coronababy Corona und Baby Corona Gefahr für mein Baby Corona und Säuglinge Covid-19 und Babies Stillen Corona Muttermilch


COVID-19 und mein Baby

Neugeborene können sich bei ihrer Mutter mit COVID-19 anstecken und an einer Lungenentzündung erkranken. Jedoch scheint das Risiko im klinischen Alltag überschaubar zu sein. In einer neuen Fallserie haben sich nur 2 von 101 Neugeborenen bei ihrer an COVID-19 erkrankten Mutter infiziert, von denen keines erkrankt ist. Virusinfektionen von Schwangeren sind für Neugeborene immer ein gesundheitliches Risiko. Windpocken, RSV sowie Herpes können schwere Schädigungen des Kindes verursachen. In den ersten Monaten der COVID-19-Epidemie wurden deshalb an vielen Kliniken die Neugeborenen von den Müttern getrennt. Mittlerweile hat sich gezeigt, dass das Risiko einer Übertragung von der Mutter auf ihr gesundes Neugeborenes als gering einzuschätzen gilt, wenn Schutzmaßnahmen getroffen werden. 

Darf die Mutter Stillen? Ja. Derzeit gibt es weder Hinweise für ein aktives Virus in der Muttermilch noch für eine Übertragung über die Muttermilch. Neueste Forschungen haben gezeigt, dass sich Antikörper gegen das neue Coronavirus in der Milch von Müttern befinden, die zuvor an COVID-19 erkrankt waren, was die Empfehlung zum Stillen zusätzlich unterstützt. Infizierte Mütter sollten beim Stillen durch Hygienemaßnahmen wie gründliches Händewaschen vor und nach dem Kontakt mit dem Kind und durch das Tragen eines Mundschutzes eine Übertragung des Virus durch Tröpfcheninfektion verhindern.

Movember KIndermedizin Männergesundheit Kinderschutz Kindererziehung freie Erziehung Jungs und Mädchen Starke Kerle schwache

Movember - was hat das bitte mit Kindermedizin zu tun? 

Auf den ersten Blick herzlich wenig. Denkt man an Movember denkt man an Prostata- und Hodenkrebs. Aber es geht um so viel mehr. Es geht um die gesamte Gesundheit des Mannes, also auch um psychische Gesundheit und um Selbstmordprävention. Es geht darum, dass gerade Männer häufig das Gefühl haben, nicht schwach sein zu dürfen. Dass Männer dem gesellschaftlichen Ideal entsprechend stark sein müssen, für Ihre Familie, für Ihre Kinder. Und genau da hat es was mit den Kindern zu tun. Vermitteln wir nicht häufig der jüngeren Generation, den Kindern, dass Männer stark sein müssen, niemals Schwäche zeigen. Wir sollten die Kinder ermuntern, ihre Gefühle zu zeigen, egal ob Junge oder Mädchen. Es sollte in Ordnung sein, dass der 4-Jährige Junge weint, wenn er stürzt und nicht zu hören bekommt: „Steh auf, du bist ein Mann. Sei stark.“ Natürlich möchte man mit so einem Spruch dem Kind nichts Böses. Man weiß es nur nicht besser. Aber genau mit diesen Grundstrukturen in unserer Denkweise, ziehen wir Männer heran, die dann vielleicht tatsächlich denken, dass Sie nicht am Boden zerstört sein dürfen, wenn Sie gefallen sind. Deswegen beginnt „Movember“ in der Kindheit. Mit der Grundeinstellung, mit der Wahrnehmung, mit der Ernsthaftigkeit, mit der Achtung und Wertschätzung. Ich als Kinderärztin mache keinen Unterschied zwischen Geschlechter. Zu mir dürfen alle kommen, dürfen Schmerzen und Leid haben. Und sie werden ernst genommen. Denn sowohl seelisches als auch körperliches Leid ist so individuell unterschiedlich und Beachtung bekommen.

Kinder haben die märchenhafte Kraft sich in alles zu verwandeln, was sie sich wünschen. Kindersprüche Spruch des Tages

Spruch des Tages 

Kinder haben die märchenhafte Kraft, sich in alles zu verwandeln, was sie sich wünschen. 
Die Vorstellungskraft der Kinder ist ohne Grenzen

Halsschmerzen beim Kind Pharyngitis Mandelentzündung eitrige Mandeln Hausmittel bei Halsschmerzen Halsentzündung

Halsschmerzen beim Kind

Eines der häufigsten Krankheitsbilder bei Kindern sind Halsschmerzen und Mandelentzündungen. Bis zu 95% sind diese viral bedingt, lediglich die bakteriologische Mandelentzündung muss und sollte ausdrücklich mit Antibiotika behandelt werden. Typisch für eine virale Genese sind zusätzlicher Reizhusten und Kratzen im Hals. Meist besteht wenig bis kein Fieber, die Lymphknoten sind in der Regel nicht schmerzhaft geschwollen. Auch sind die Mandeln meist nur mäßig gerötet und nicht eitrig belegt. Was gibt es für pflanzliche Möglichkeiten bei viralem Halsschmerzen? Salbei-Rachensprays können zu einer deutlichen Schmerzreduktion sowie Reduktion des Hustenreizes führen. Auch Salbei-Bonbons können helfen. Fertigarzneimittel aus pflanzlichen Extrakten zeigen auch eine gute Wirksamkeit (eine Markennennung ist leider nicht erlaubt). Gerade bei der so häufigen Halsentzündung bei Kindern durch virale Erreger können breit studiengesicherte pflanzliche Arzneimittel hoch wirksam da tätig werden, wo keine adäquate chemisch-synthetische Alternative vorhanden ist. Im Zweifel ob bakteriell oder viral muss natürlich der Gang zum Kinderarzt folgen. Dort gibt es auch die Möglichkeit eines Streptokokken-Schnelltests.

Naturheilkunde Kindermedizin Arzneipflanzen Kinder Hausmittel pflanzliche Arzneimittel für Kinder

Arzneipflanzen/Phytotherapeutika für Kinder

Bei Eltern besteht ein großes Interesse an ganzheitlicher, naturheilkundlicher und alternativer Medizin. Am häufigsten werden pflanzliche Arzneimittel bei Erkältungskrankheiten eingesetzt. Bei dem Großteil der Bevölkerung werden pflanzliche Arzneimittel als harmlos eingestuft, wohingegen viele chemische Arzneimittel als gefährlich wahrgenommen werden. Hinzu kommt, dass gerade in der Kinder- und Jugendmedizin viele pflanzliche Arzneiextrakte in ihrer Wirksamkeit wissenschaftlich bestätigt sind. Pflanzliche Arzneimittel müssen sogar ihre Wirksamkeit in klinischen Studien bewiesen haben. Jedoch gilt natürlich immer: Wo eine Wirkung ist, so gibt es auch Nebenwirkungen.
Viele Krankenkassen erstatten mittlerweile sogar pflanzliche Therapeutika, für Kinder bis 12 Jahren darf ein Großteil auch auf Rezept verschrieben werden. Gerade bei den häufigen Viruserkrankungen im Kindesalter bieten Phytotherapeutika eine wahrliche Alternative.

Vitamin D für Kinder Supplemente Kinder Kinderernährung Nahrungsergänzungsmittel Vitamin D Tropfen Tabletten Vigantolette

Vitamin D für Kinder

Was ist Vitamin D überhaupt? Vitamin D wird zu 80 bis 90% durch den Einfluss des UV-Lichts auf der Haut gebildet und nur geringfügig über die Nahrung aufgenommen. Vitamin D hat positive Effekte für die Kindergesundheit, etwa auf das Skelettsystem, auf Autoimmunerkrankungen oder Asthma und auf den Verlauf zahlreicher anderer Krankheiten. Insbesondere führt Vitamin D zu einer Stärkung der Knochen, Kräftigung der Muskulatur, Zahnbildung, Senkung des Blutdrucks, und zur Stärkung des Immunsystems. Vitamin D besitzt eine Schutzfunktion für die Nervenzellen des Gehirns, vor Autoimmunerkrankungen wie Diabetes Typ 1 und Multipler Sklerose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sowie Krebs.
Für Kinder unter 18 Monaten gilt ganz klar die kinderärztliche Empfehlung Vitamin D einmal täglich zu geben. Bei Kinder über zwei Jahren wird empfohlen, Vitamin D nicht künstlich zuzuführen sondern über Tageslicht und Ernährung den Bedarf sicher zu stellen: zwei Mal pro Woche an die Sonne sowie ein- bis zweimal wöchentlich Fisch mit hohem Vitamin-D-Gehalt auf dem Speiseplan (z.B. Hering, Lachs oder Makrele) reichen in der Regel aus. Allerdings haben wir gerade in den Wintermonaten häufig zu wenig Sonnenlicht und auch Fisch steht nicht auf jedem Speiseplan so häufig. Deswegen kann auch da gerade über die Wintermonate eine Vitamin D Einnahme notwendig werden. Jedoch ist davon abzuraten über die ersten 2 Jahre hinaus einfach blind Vitamin D zu supplementieren. Vitamin D gibt es als Tabletten und in Tropfen Form. Gerade bei Bauchschmerzen schwören viele Eltern auf die Tropfen, durch Studien bewiesen ist der Vorteil von Tropfen jedoch nicht. Auch muss man genauestens aufpassen mit der Dosierung, schnell sind mal 2 Tropfen statt einem auf dem Löffel und Vitamin D überdosiert, was wissenschaftlich bewiesen tatsächlich Bauchschmerzen und Übelkeit auslöst

Meilensteine der Entwicklung Kindesentwicklung Entwicklungsverzögerung Baby Kind läuft nicht sitzt nicht krabbelt nicht

Meilensteine der Entwicklung 

Ist das noch normal? Oder muss ich mir Sorgen machen? Dies sind häufig gestellte Fragen von Eltern, wenn es um die Entwicklung ihres Kindes geht. Gerade in den ersten Lebensjahren entwicklen sich Kinder rasant und schaffen somit die Basis für das menschliche Lernen und Verhalten. Dazu müssen die Kleinen immer wieder Hindernisse überwinden, um den nächsten Meilenstein zu erklimmen. Für eine gesunde Entwicklung benötigt das Kind nicht nur genügend körperliche Nahrung und Pflege, es braucht auch einen optimalen (Er-)Lebensraum mit liebevoller Zuwendung, in dem es seine Entwicklungsschritte machen kann und darf. Kinder haben von Natur aus einen verstärkten inneren Drang sich zu entwickeln und die Welt zu erkunden. Sie vollziehen diese Entwicklung in Abhängigkeit ihrer Erfahrungen mit der Umwelt. Für die verschiedenen Altersstufen gibt es verschiedene Entwicklungsschritte, die prinzipiell bei allen Menschen ähnlich sind. Der Unterschied von Individuum zu Individuum besteht jedoch darin, wann und wie genau diese Schritte gemacht werden. Dies hängt davon ab, welche äußeren und inneren Hindernisse ein Kind auf seinem Weg überwinden muss. Dazu gehören natürlich auch Krisen, aus denen die Kinder im Anschluss gestärkt hervorgehen. Eltern sind häufig beunruhigt, wenn ihr Kind den erwarteten Entwicklungsschritt nicht (sofort) schafft; Zweifel und Ängste kommen zum Vorschein. Im Großteil der Fälle müssen Entwicklungsverzögerungen jedoch nicht beunruhigen, weil große Unterschiede zwischen den Kindern möglich sind. Fest steht auf jeden Fall: Ein gesundes Kind lernt früher oder später laufen, egal wie. Natürlich können Entwicklungsschritte nicht beliebig lange aufgeschoben werden. Je älter ein Kind wird und je stärker seine Entwicklung verzögert ist, desto weniger Möglichkeiten gibt es, all das Verpasste aufzuholen. Wenn sich Eltern über die motorische Entwicklung ihres Kindes Sorgen machen, sollten sie dies mit ihrem Kinderarzt besprechen. Dieser kann durch gezielte Untersuchungen feststellen, ob wirklich eine verlangsamte Entwicklung vorliegt und ob Frühförderungsmassnahmen wie zum Beispiel Physiotherapie sinnvoll sind

COVID-19 beim Kind Kinder und CORONA Coronavirus Kind Baby Gefahr

COVID 19/Corona beim Kind

Die Mehrheit der durchgeführten Studien zu COVID-19 betreffen Erwachsene, doch wie sieht es bei Kindern aus ?
Coronaviren sind für 1/3 aller Erkältungskrankheiten weltweit verantwortlich. In den meisten Fällen sind Infektionen mit den klassischen Coronaviren unkompliziert. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfchen (Sekrete) aber auch durch Schmierinfektion (Stuhl und Urin).
Kinder haben ein deutlich geringeres Erkrankungsrisiko mit einem Anteil von 1-5%. Hinzu kommt, dass bei Kindern schwere Krankheitsverläufe bei Fehlen von Risikofaktoren in der Regel ausbleiben.
Bei Kindern werden 5 Verlaufsformen definiert: asymptomatisch, mild (Symptome der Infektion des oberen Rachentraktes), moderat (mit Fieber, trockener Husten, Lungenentzündung), schwer (Atemnot, Sauerstoffmangel), und akutes Lungenversagen. Bei fast 95% der Kinder verläuft die Infektion asymptomatisch bis moderat. Die Hälfte der Kinder davon hatte einen milden Verlauf. Das häufigste Symptom bei Kindern ist Fieber (65%), gefolgt vom Zeichen einer Infektion der oberen Luftwege (54%) und Magen-Darm-Erkrankungen (22%). Die Symptome dauern in milden Fällen 7-14 Tage an. Risikopatienten für einen schweren Verlauf sind vor allem Säuglinge unter 3 Monaten mit Vorerkrankungen (angeborene Herzkrankheit, bronchopulmonale Dysplasie, Fehlbildungen der Atemwege) oder Immungeschwächte. Infektionen mit Covid 19 werden weitgehend symptomatisch therapiert. Bezüglich dem Übertragungsrisiko von Kindern gibt es aktuell sehr widersprüchliche Aussagen. Stand heute ist die Studienlage zu COVID-19 bei Kindern noch sehr unklar.
Prinzipiell gilt, dass deutlich mehr Studien betreffend COVID-19 bei Kindern stattfinden müssen, um genaue Aussagen treffen zu können.

Nervige Eltern Kinderarzt besorgte Eltern Elternsorgen Elternfragen Kindermedizin Kinderärztin

Besorgte Eltern = nervige Eltern ?

Eine häufige Reaktion, wenn ich Menschen außerhalb meines Arbeitsalltags treffe und sie vom meinen Job erfahren, ist, „Wie hälst du das nur aus? Die Eltern sind doch super anstrengend.“ Komischerweise habe ich das noch nie so empfunden. Natürlich sind wir alle Menschen, und unter Menschen „menschelt“ es. Natürlich finde ich manche Eltern angenehmer und sympathisch und andere weniger sympathisch. Aber das hat doch nichts mit meinem Beruf zu tun. Zu mir kommen Eltern, die voller Sorge sind, die Angst haben um ihr Kind und die nur das Beste für ihr Kind wollen. Diese Eltern sind nicht anstrengend. Natürlich können Eltern in Ausnahmesituationen völlig irrationales Verhalten zeigen, aber ist das nicht verständlich, wenn ihr Kind lebensgefährlich krank ist ? Genau das Verständnis ist es, was so häufig fehlt. Ich versuche mich in die Eltern hineinzuversetzen, ihre Ängste und Sorgen zu verstehen, diesen gemeinsam zu begegnen und vielleicht auch zu lösen. Eltern sind überhaupt nicht nervig, sondern das angenehmste Patientengut, das man sich wünschen kann, denn sie haben nur einen Wunsch: Dass ihr Kind gesund wird. Und genau das ist doch auch unser Wunsch. Dieses Ziel verfolgen wir Kinderärzte tagtäglich, und noch einfacher wird’s mit Hilfe der Eltern. Wir brauchen die Eltern für eine Heilung ihrer Kinder und sie brauchen uns. Klingt doch perfekt oder ? 

Buchtipp für den SOnntag Kinderbücher Babybücher Kinderkrankheiten Kinderarzt Kindermedizin

Buchtipp für den Sonntag

Einmal Kinderarzt sein, oder zumindest so tun. Das könnt ihr vielleicht mit diesem Buch. 

Plötzlicher Kindstod Schlafempfehlung Baby plötzlicher Tod Baby Babyschlaf

Plötzlicher Kindstod

Der plötzliche Kindstod, das absolute Schreckgespenst aller Eltern. Fast in jedem Gespräch mit frischgebackenen Eltern kommt er zur Sprache. Die Angst davor ist riesig. Doch was steckt dahinter ? Der plötzliche Kindstod ist der plötzliche Tod eines zuvor gesund erscheinenden Säuglings. Der Tod kommt meistens im Schlaf, und ist oft begleitet von banalen Atemwegsinfekten. Einer von 1000 Säuglingen ist betroffen am ehesten zwischen dem 2. und 4. Lebensmonat im Winter.
Doch was können Eltern tun, um das Risiko zu minimieren? Das Problem ist, bis heute ist die Datenlage sehr unklar und widersprüchlich. Durch die Rückenlage im Schlaf kann das Risiko jedoch um bis zu 50% reduziert werden. Aber bitte, liebe Eltern, legt eure kleinen unter Aufsicht auch auf den Bauch. Das ist unheimlich wichtig für die motorische Entwicklung. Die Umgebung sollte rauchfrei , relativ kühl (18 Grad) und frei von Kissen und Decken sein. Bezüglich dem eigenen Bettchen gibt es mittlerweile sehr unterschiedliche Aussagen. Das sollte individuell besprochen werden. Weitere Informationen dazu gibt es auch in meinen Erste-Hilfe-Kursen

Schlafzyklus Kind Baby wacht immer auf Baby schläft nicht durch Durchschlafen Baby Kind Einschlafprobleme Durchschlafprobleme

Gastbeitrag zum Thema Schlafzyklus von Schlafliebe

Mein Baby wacht immer nach exakt 30, 40 oder 50 Minuten auf?!
Diese Frage oder Problematik haben ganz viele Eltern. Also, ihr seid schon mal nicht alleine damit.
Ab dem 4. Lebensmonat ändert sich der Schlaf eines Babies und wird nie wieder wie zuvor. Unsere kleinen Mäuse beginnen zyklisch zu schlafen. Je jünger das Kind, desto kürzer der Zyklus.
So „pauschal“ könnte man das folgendermaßen zusammenfassen:
5 Monate 


 30 Minuten
8 Monate 


 40 Minuten
12 Monate 


 50 Minuten
Auch wir Erwachsenen schlafen zyklisch und auch wir schlafen nicht durch, nur merken wir das nicht so, wie unsere Kinder. Diese wachen nämlich zu Beginn häufig nach genau einem Schlafzyklus auf und kriegen den Übergang zum Nächsten nicht hin.
Ihr bietet eurem Kind also eine oder mehrere Einschlafhilfen an. Beendet euer Kind einen Zyklus, braucht es dieselbe Hilfe wie beim Einschlafen, um weiterzuschlafen.

Kinderkrankheiten verstehen und behandeln Buchtipp Sonntagstipp Kinderbücher Kindermedizin Kinderkrankheiten Kinderarzt

Buchtipp für den Sonntag

Kinderkrankheiten verstehen und behandeln

Wer möchte nicht Kinderkrankheiten endlich verstehen und dann behandeln? Ob das so 100% mit dem Buch klappt sei dahingestellt, wir Ärzte müssen ja auch noch eine Daseinsberechtigung haben. Aber das Buch ist ein Anfang und somit guter Leitfaden für Eltern, um vielleicht etwas mehr Durchblick im Kinderkrankheiten-Dschungel zu bekommen..

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Kindersprüche Babysprüche Spruch des Tages

Spruch des Tages 

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Ein so oft gehörter und gesagter Spruch in der Kindermedizin. Aber es stimmt einfach. Jedes Kind ist ein ganz tolles Individuum, das spezielle und einzigartige Bedürfnisse hat. Und auch wenn die Kleinen manchmal schon unfassbar erwachsen wirken und einen immer wieder erstaunen, so sind es doch immer noch Kinder. Kinder, die spezielle Bedürfnisse haben, sowohl seelisch als auch körperlich

Kopfgneis Milchschorf Was tun bei Kopfgneis? Hausmittel Kopfgneis? Gelbe Flecken Kopf Baby Babyausschlag

Kopfgneis bei