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Covid-19 Impfung und Stillen

Viele stillende Mamas haben mir verunsichert geschrieben, ob sie sich während der Stillzeit impfen lassen sollen und dann weiter stillen dürfen oder Abstillen müssen.

Was sagen die Fakten?

→ Problem: Stillende Frauen kein Teil der Studien → Datenbasis für Empfehlung fehlt

→ Keine konkrete Empfehlung für die Impfung von stillenden Frauen aufgrund fehlender Studiendaten zu den derzeit verfügbaren Impfstoffen (Biontech, Moderna, AstraZeneca, Johnson&Johnson)

→ Noch keine ausreichenden Daten, die Auskunft über die Sicherheit oder Wirksamkeit der Impfung in der Stillzeit geben

→ Keine Daten zu Auswirkungen auf den gestillten Säugling

→ Wohl kein Risiko bei Stillenden

→ Wohl Übertragung der Antikörper über die Muttermilch → Schutz des Babys 

→ Kein Hinweis, dass die Impfung negativen Einfluss auf das Stillen/Neugeborene hat

 STIKO empfiehlt eine Immunisierung während der Stillzeit nicht

 STIKO empfiehlt: Warten mit Impfung bis nach dem Abstillen

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Schwangere und Covid 19 Impfung

In letzter Zeit haben mich viele Anfragen erreicht von schwangeren Mamis zur Corona-Impfung.

Wie sind die Corona-Verläufe bei Schwangeren?

→ Risiko für Schwangere und Neugeborene gering

→ Schwangere kein höheres Risiko an Covid-19 zu erkranken

→ Mehr als die Hälfte der positiv getesteten Schwangeren asymptomatischer Verlauf → Asymptomatisch: keine erhöhten Raten an Totgeburten

→ Symptomatisch: mehr Frühgeburten (jedoch aufgrund medizinischer Empfehlung einer frühen Entbindung)

→ Häufiger schwerere Verläufe in der Schwangerschaft absolutes Risiko für eine schwere Covid-19 Erkrankung bei Schwangeren gering.

→ V.a. In Spätphase Risiko für schweren Verlauf erhöht

Wie steht es nun um die Empfehlung der Impfung für Schwangere?

→ Keine konkrete Empfehlung für die Impfung von Schwangeren aufgrund fehlender Studiendaten zu den derzeit verfügbaren Impfstoffen (Biontech, Moderna, AstraZeneca, Johnson&Johnson)

→ Noch keine ausreichenden Daten, die Auskunft über die Sicherheit oder Wirksamkeit der Impfung in der Schwangerschaft geben

→ Wohl Übertragung der Antikörper auf das ungeborene Kind → Schutz des Kindes

 STIKO empfiehlt eine generelle Immunisierung während der Schwangerschaft nicht

 Bei Vorerkrankungen mit hohen Risiko für eine schwere Covid-19 Erkrankung: individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung 

 Versehentliche Impfung in der Schwangerschaft → kein Grund, die Schwangerschaft abzubrechen

 Zwei enge Kontaktpersonen der Schwangeren können aktuell geimpft werden 

Mutismus Selektiver Mutismus Kind spricht nicht Sprachentwicklung Sprachverzögerung Sprachprobleme

Mutismus 

Mutismus zeigt sich in einer Unfähigkeit in bestimmten Situationen und/oder mit bestimmten Personen zu sprechen, obwohl das Sprechen organisch möglich wäre. 

Erste Anzeichen oftmals schon in der Krabbelgruppe 

Meist zeigt sich der Mutismus beim Kindergarteneintritt

Häufigkeit: 0,1% bis 0,7% der Kinder

Folgende Fragen sind hilfreich:

1) Gibt es eine Voraussagbarkeit des Schweigens?

2) Liegt ein angemessenes Sprachverständnis vor?

3) Kann man zwei Szenarien beim Kind beobachten? Hier der Schweigende, da der Sprechende?

4) Liegt eine abgeschlossene Sprachentwicklung vor? 

Sofern diese Merkmale mit "ja" beantwortet werden können, sollten Eltern dies abklären lassen.

Je länger das Schweigen andauert, desto mehr manifestiert es sich und desto häufiger kommen andere Symptomatiken hinzu.

Wie erfolgt die Behandlung?

Kinderärzte sind hier die ersten Ansprechpartner. 

Sprachtherapie 

 Psychiatrie/Psychologie

Jeder Mensch ist individuell. So haben auch Mutisten unterschiedliche Ausprägungen. 

Mutismus ist keine Trotzreaktion und man sollte das Schweigen nicht persönlich nehmen.

Wichtig ist auch, den Betroffenen  mitzuteilen, dass es Möglichkeiten der Hilfe gibt. 

Mutismus muss kein Schicksal sein. 

Sprachverzögerung Sprachentwicklungsverzögerung Sprechschwierigkeiten Sprache lernen Kind spricht nicht was tun Verzögerung

Sprachverzögerung

Die meisten Kinder entwickeln das Sprechen so natürlich, dass man oft vergisst, wie komplex dieser Entwicklungsschritt ist. Es gibt eine große Variabilität in der Sprachentwicklung. Deswegen ist es eine Herausforderung für Eltern und Ärzte eine Verzögerung der Sprachentwicklung rechtzeitig zu erkennen.
Denn die Auswirkungen einer verzögerten oder gestörten Sprachentwicklung können für das Kind sehr vielfältig sein.
Mögliche Folgen:
 Schulische Schwierigkeiten
➔ Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben
➔ Schwierigkeiten beim Erzählen von Geschichten
➔ Schwierigkeiten bei mathematischen Aufgaben
 Emotionale Schwierigkeiten
➔ Neigung zu Depressionen
➔ Weniger Selbstvertrauen
➔ Verhaltensauffälligkeiten
 Soziale Schwierigkeiten
➔ Bitten seltener um Hilfe
➔ Häufiger Opfer von Mobbing
➔ Geringeres Interesse am gemeinsamen Spiel
➔ Schwierigkeiten Freunde zu finden
Sprachentwicklungsverzögerung: 
Typisches Alter der Diagnosestellung: 18-35 Monate
Häufigkeit: 10-20%
Kind mit 2 Jahren: 
 Wortschatz von mindestens 50 Wörtern
 2-Wort-Sätze
Kind mit 3 Jahren: 
 200 Wörter 
 3-Wortverbindungen
 „Late-Talker“ = mit 24 Monaten sehr geringer Wortschatz (<50 Wörter) und Fehlen von Wortkombinationen (keine 2-Wort-Kombi)
„Late-Bloomer“= 1/3 holen die sprachlichen Rückstände innerhalb eines Jahres wieder auf
 50-60% der Kinder holen eine Sprachentwicklungsverzögerung bis ins 3. Lebensjahr auf.
Wichtig: Frühe Diagnostik um Kind ausreichend zu fördernd
Was tun bei Verdacht?
➔ Kinderarzt ansprechen
➔ In der Regel im Alter von 18-24 Monaten Beobachten und Zuwarten
➔ Abklären von Hörstörungen
➔ Ab 24 Monaten je nach Ausprägung Förderung durch Logopädie
Was können Eltern tun?
➔ Aussagen des Kindes imitieren
➔ Objekte, die das Kind beobachtet, benennen
➔ Wörter aufnehmen und in Sätzen wiedergeben
➔ Langsames Sprechen
➔ Vereinfachungen in Wortwahl und Satzstruktur 

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Sprachentwicklung 

Sprachentwicklung ist ein entscheidender Teil der gesamten kindlichen Entwicklung. Sie steht in enger Wechselwirkung mit anderen Entwicklungsbereichen. So sind kognitive Fähigkeiten (wie Gedächtnis) zum einen Voraussetzung für eine gelingende sprachliche Entwicklung, die auf der anderen Seite wieder von den sprachlichen Leistungen beeinflusst wird. Auch bei der emotionalen Entwicklung gibt es Wechselwirkungen. So beschreibt die Sprache zum Beispiel Emotionen. 

Die Sprachentwicklung beginnt bereits sehr früh. Bereits im Mutterleib können erste Fähigkeiten zur Sprachwahrnehmung festgestellt werden. Im zweiten Lebensjahr beginnt dann der aktive Teil der Entwicklung des Wortschatzes.

Noch weiß man nicht detailliert, wie das menschliche Gehirn es schafft, in gerade einmal 4 Jahren, die Sprache zu erlernen. Vielleicht gerade so interessant wie das Tempo, die dem die Kleinen die Sprache erlernen, ist die Zuverlässigkeit, wie die meisten Kinder die Meilensteine der Sprachentwicklung erreichen.

Die großen Meilensteine der Sprachentwicklung:

12-18 Monate:

➔ Erste Wörter (Mama,

➔ erste Laute (p, b, m, n, t)

18-24 Monate:

➔ 200 Wörter (viele Nomen, erste Verben und Adjektive)

➔ 2-3-Wort-Sätze

➔ Anfangs Verben am Satzende

Zweisprachigkeit fördern Mehrsprachigkeit fördern Sprachentwicklungsförderung Verzögerung SPrache Sprechen Mehrere Sprachen

Förderung der Mehrsprachigkeit

Was kannst du als Elternteil tun, um die mehrsprachige Entwicklung deines Kinders zu unterstützen?

 Jeder Elternteil sollte konsequent die Muttersprache sprechen 

 feste Ansprechpartner für die jeweilige Sprache

 klare Struktur, damit das Kind die beiden Sprachen voneinander unterscheiden kann

 Korrigierendes Wiederholen (Zu häufiges Hinweisen auf Fehler kann demotivierend sein, jedoch ist das Kind auch auf Rückmeldungen durch Umfeld angewiesen, um Fehler zu bemerken) -> ausgewogene Mischung

 Vielfältige Sprachanregungen (Bücher, DVD, CD)   

 Viele Erzählungen

 Kontakt mit anderen Familien, die die gleiche Zweitsprache sprechen

 Ferien im Land der Zweitsprache/Besucher aus dem Land (z.B. Austausch/Au-Pair)

Die Zweisprachigkeit bleibt nur so lange erhalten, wie beide Sprachen auch tatsächlich im Alltag benutzt werden. Sobald eine Sprache nicht mehr häufig mit dem Kind gesprochen wird, verlernt es diese wieder.

Zweisprachigkeit Sprachentwicklung fördern Zweisprachig erziehen KInder zweisprachig aufwachsen Zwei SPrachen Verzögerung

Verzögerte Sprachentwicklung bei Zweisprachigkeit ?

Immer mehr Kinder in Deutschland wachsen mit mehr als einer Sprache auf, meist weil die Eltern eine andere Muttersprache haben. Mehrsprachigkeit kann für das Kind später sehr vorteilhaft sein. Es spricht nichts dagegen, sie von Anfang an zu fördern, denn in keiner anderen Lebensphase lernt man Sprachen so leicht.

Mehrsprachig erzogene Kinder lernen die beiden Sprachen etwa genauso wie einsprachige Kinder

 Beide Gruppen sprechen etwa um den 1.  Geburtstag herum ihre 1. Wörter, mit etwa 18 Monaten 2-Wort-Sätze

 Sowohl ein- als auch mehrsprachig aufwachsende Kinder verfügen mit 24 Monaten über Wortschatz von 150-300 Wörtern

Welche Besonderheiten gibt es?

 Sprachen beeinflussen sich gegenseitig bei der Aussprache

 Kreative Sprachmischungen  Füllen von Wortschatzlücken mit der anderen Sprache

Deutlich verspäteter Sprachbeginn ist auch bei mehrsprachigen Kindern auffällig

 Abklärung einer verzögerten Sprachentwicklung meist mit 24. Monaten

 Ab dem 36. Lebensmonat spricht man von Sprachentwicklungsstörung

 Logopädie

 Wichtig ist eine intensive Anleitung der Bezugspersonen zu einem sprachförderlichen Verhalten sowohl bei ein-als auch mehrsprachig erzogenen Kindern

Übrigens kann ein Kind mit einer Sprachentwicklungsverzögerung/-Störung trotz allem zweisprachig aufwachsen. Es bringt keinerlei Vorteil, das Kind dann aufgrund potenzieller Überforderung nur noch einsprachig zu erziehen. Hier ist eine Sprachtherapie in beiden Sprachen sinnvoll.

Was hilft bei Nahrungsmittelallergie? Nahrungsmittelallergie behandeln Therapie Wie diagnostizieren feststellen erkennen anz

Was tun bei Nahrungsmittel-Allergie?

Wie kann eine Nahrungsmittelallergie festgestellt werden? 

→ Kinderarzt 

 Unterschungen:

→ Pricktest

→ Blutuntersuchung mit Antikörper Bestimmung

→ Provokationstest

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

 Die beste Therapie: Auslösendes Nahrungsmittel meiden! 

 Notfallapotheke mitführen

Wie sind die Heilungschancen?

→ Gute Prognose → häufig Toleranzentwicklung bis zum Schulalter

→ Hohe Rate an spontaner Toleranzentwicklung bei Kuhmilch und Hühnerei

→ Abnahme mit dem Alter

 Zunahme aber von Allergien gegen Haselnuss, Apfel,Krustentiere mit dem Alter

Wie kann ich Nahrungsmittelallergien vermeiden?

→ Stillen

→ frühzeitig potenziell allergie-auslösende Nahrungsmittel in die Ernährung einführen

→ senkt das Risiko für Nahrungsmittelallergien → nicht zu späte Beikosteinführung

 besonders bei Risikokindern (mit atopischen Ekzem, Allergien in der Familie) Allergene frühzeitig im 1.Lebensjahr einführen

→ vielfältige und abwechslungsreiche Beikost

100%-ige Vermeidung von Nahrungsmittelallergien ist leider nicht möglich 

Nahrungsmittelallergien Nahrungsmittelallergie Kuhmilchallergie Baby Kinder Allergietest Laktoseintoleranz Fruktoseintoleranz

Nahrungsmittelallergien bei Kindern 

→ 16% der Eltern nehmen an, dass ihr Kind unter einer Nahrungsmittelallergie leidet → Tatsächlich nur 2% der Kinder betroffen

Unterscheidung zwischen Intoleranz und Allergie

 Intoleranz: Kohlenhydrat-Aufnahme/Verdauung nicht möglich (Laktose-/Fruktoseintoleranz) 

 Allergie: Überreaktion des Immunsystems auf einen eigentlich harmlosen Stoff

Typische allergieauslösende Nahrungsmittel:

– Kuhmilch (0,5-4%) 

– Hühnerei (0,2-2%) 

– Erdnuss (0,2-1,9%) 

– Schalenfrüchte (Haselnüsse , Walnüsse, Pekannüsse, Pistazien, Cashews...)

– Fisch 

– Weizen 

– Soja

– Saaten (z.B. Sesam) 

– Apfel  

– Steinobst (Kirschen, Pflaumen, Nektarinen, Aprikose, Pfirsiche)

– Karotte  

– Sellerie

Typischerweise keine allergieauslösenden Produkte: 

– Zucker

– Farbstoffe

– Konservierungsstoffe

Wie zeigt sich eine Nahrungsmittelallergie? 

→ sofort bis 2 h nach Nahrungsaufnahme

 Allergische Reaktionen an der Haut

→ Juckreiz 

→ Ausschlag 

→ Rötung 

→ Bläschen

→ akute Bauchschmerzen (nicht chronisch!) 

Magen-Darm-Problem

→ Übelkeit

→ Erbrechen 

→ Durchfall

 Atemnot

 V.a. bei Jugendlichen: Kreislaufbeteiligung 

→ Herzrasen

→ Blässe

→ Blutdruckabfall

Fasten im Kindesalter Kinderfasten Fasten von Kindern Ramadan mit Kindern Fastenideen Fastenplan

Fasten im Kindesalter 

Der Ramadan ist für Muslime die wichtigste Zeit des Jahres. 29 Tage lang dürfen sie tagsüber zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang weder essen noch trinken. Ausnahmen für Ältere, Schwangere, bei Krankheit, Menschen auf Reisen und auch Kindern sind zulässig. Dennoch fasten sehr viele Kinder oder werden ermutigt, so viele Tage zu fasten, wie sie können. Viele Kinder möchten den Erwartungen der Familie gerecht werden und nehmen das Fasten sehr ernst. Wichtig zu wissen ist, dass der Islam eine gewisse Flexibilität zulässt und ein Verschieben/Aussetzen des Fastens ermöglicht. 

Fasten bei Kindern - eine gute Idee ? 

Strenges Fasten kann für Kinder schwere gesundheitliche Folgen haben. 

Gerade bei Kindern unter 14 Jahren ist Fasten sehr kritisch zu sehen. 

Mögliche Folgen des Fastens:

 ⁃ Flüssigkeitsmangel

 ⁃ Schwächeanfälle 

 ⁃ Konzentrationsprobleme

 ⁃ Schlafstörungen

 ⁃ Auswirkungen auf das Wohlbefinden 

 ⁃ Mangelerscheinungen 

 Kinder und Jugendliche sind auf eine ausreichende Ernährung angewiesen

 Austausch mit allen Beteiligten 

-> Gesundheitliche Risiken vermeiden 

-> Unterstützung für kindgerechte Lösungen

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Tragen bei Wind&Wetter

Du fragst dich, wie du dein Baby beim Tragen anziehen sollst? Es gibt ein paar Dinge zu beachten, um deinem Baby und dir ein sicheres und angenehmes Tragen bei jedem Wetter zu garantieren.

 Generell gilt:

 im Trageladen findest du Trageaccessoires, wie Tragecover, Tragejacken, Trageschals,

Sonnencover: @didymos @hoppediz @girasol

 atmungsaktive und temperaturregulierende Kleidung aus Baumwolle, Merinowolle, Seide, Kaschmir und anderen Naturfasern sind super

 Kleide dein Baby im Zwiebelprinzip

 Achte auf bequeme Kleidung: z.B. keine drückenden Knöpfe, einschneidender Hosenbund,

Etiketten im Nacken, die Windel nicht zu eng

 Bewegungsfreiheit: Strampler und Leggings mit offenen Füßchen sind sehr gut geeignet, das Baby kann die Füßchen gut bewegen

 Faltenbildung bei Oberteilen beim Reinsetzen des Babys vermeiden

 Temperaturtest im Nacken deines Babys: er sollte sich warm und trocken anfühlen

 Frühling & Sommer:

 Sonneneinstrahlung meiden, vor allem mittags, lässt sie sich nicht umgehen, achte darauf, dass alle Körperteile deines Babys bedeckt sind. Sonnencreme sollte nur in Ausnahmefällen bei Babys unter einem Jahr verwendet werden!

 Verwendung einer hellen Tragehilfe, es gibt sogar Tragehilfen mit Leinenanteil oder Meshgewebe

 Das Baby sollte stets leichte Bekleidung tragen, dass die Haut nicht gereizt wird

 helle Kleidung, zum Beispiel aus Leinen, ein Sonnenhut mit Krempe und Nackenschutz

 Beim Verwenden des Sonnenschutzes der Tragehilfe auf die Luftzirkulation achten, z.B. Segel diagonal auf einer Seite befestigen

 Achtet beide auf Flüssigkeitszufuhr. Biete deinem Baby oft Wasser oder Muttermilch an.  Herbst&Winter:

 Trage möglichst unter der Elternjacke (z.B Tragejacke), ermöglicht Körperkontakt und ein Wohlfühlklima

 Tragen über der Jacke super für Kinder ab Laufalter, Kind trägt in diesem Fall Winterbekleidung, z.B. einen Wollwalkanzug

 Tragen unter der Jacke: Das Baby fühlt sich wohl ohne eigene Jacke, perfekt: eine Schalmütze!  Stulpen halten die Beine und Füße kuschelig warm

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Kalte Füße sind bei Babys kein Anzeichen für Frieren 

Die Wärmeregulation ist bei Babys noch nicht stabil.

Kalte Füße bedeuten bei Babys und Kleinkindern nicht unbedingt, dass es ihnen zu kalt ist. Die Feinsteuerung der Durchblutung vor allem von Händen und Füßen funktioniert bei kleinen Kindern noch nicht perfekt. Deshalb sind Hände und Füße manchmal kalt, obwohl dem Kind vermutlich warm ist.

Ist es schlimm, wenn mein Baby kalte Füße und Hände hat?

Es ist nicht schlimm, wenn dein Baby in der Nacht kältere Hände oder Füße bekommt, solange der Rest des Körpers warm ist. Da Babys mit übermäßiger Hitze von außen schlecht zurecht kommen, sollten sie trotz kalter Füße nicht zu warm angezogen werden.

Am besten kontrolliert man die Temperatur im Nacken des Babys. Ist der Nacken kalt, solltest du unbedingt dafür sorgen, dass es deinem Baby wärmer wird. Die Haut sollte dort warm, aber trocken sein. Ist sie schwitzig, ist deinem Kind zu warm. 

Was ist mit Socken und Strumpfhosen?

Zehen können am besten barfuß gespreizt, gebeugt und gestreckt werden. Socken sind meist zu eng und schnüren Babys beim Unterschenkel ab. Sie behindern somit die Beweglichkeit und Mobilität der Kleinen.

Werden Zehen gequetscht, werden sie weniger bewegt, was wiederum schlecht für die Entwicklung einer gesunden Fußmuskulatur ist. Eingeengte Füße und auch Beine werden weniger gut durchblutet. Dann werden sie "kalt". Viele Eltern ziehen ihrem Baby darauf noch dickere Socken an, was jedoch kontraproduktiv ist.

Wird mein Kind krank bei kalten Füßen?

An der Beobachtung, dass man von kalten Füßen krank wird, ist trotzdem etwas dran. Das wurde inzwischen sogar wissenschaftlich bestätigt: Unser Immunsystem kann nur dann richtig arbeiten, wenn der Körper gut durchblutet ist, und Abwehrzellen schnell dorthin gelangen können, wo sie gebraucht werden. Wenn jedoch die Füße auskühlen, nimmt die Durchblutung (vor allem in den Schleimhäuten im Nasen-Rachen-Raum) ab und schon haben die Erkältungsviren ein leichtes Spiel.

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Migräne- Was kann man tun?

 nicht-medikamentöse Behandlungsformen meist deutlich wirksamer

Vorbeugen

 ausreichend Schlaf

 regelmäßiger Tag-Nacht-Rhythmus

 regelmäßige Mahlzeiten

 ausreichend Trinken

 frische Luft

 Bewegung

 kurze Fernseh- und Computerzeiten

 Entspannungstechniken (autogenes Training, Yoga)

 Biofeedback

 Kopfschmerzprotokoll

Im Anfall:

→ Ruhe

→ abgedunkelter Raum

→ Schlaf

→ Kühles Tuch auf die Stirn

→ Nacken-Massage mit Pfefferminzöl ( nicht bei Säuglingen und Kleinkindern unter 4 Jahren)

 Tätigkeiten wie Fernschauen, Umherlaufen

 Geräusche wie Radio oder Fernseher

Medikamente:

→ Kinderarzt

Kein Aspirin (Acetylsalicylsäure) oder die Medikamente von Mama und Papa geben!

Migräne bei Kindern Migräneprophylaxe Migräne vermeiden bei Kindern Hilfe mein Kind hat Migräne Was tun bei Migräne

 Migräne bei Kindern

→ 4-5% aller Kinder, bis zu 11% der Jugendlichen

→ häufig übersehen → untypische Symptome bei Kindern 

→ Kopfschmerz gering ausgeprägt

→ Herzrasen, Bauchschmerzen, Hautrötung/Blässe, erhöhte Temperatur, Schwindel, Durst, Harndrang, Übelkeit,Erbrechen

→ Kinder hören mit Spielen auf und legen sich freiwillig hin, um zu schlafen. Meist wachen sie dann beschwerdefrei auf.

Was ist typisch bei Kindern ? 

→ Attacken meist kürzer als bei Erwachsenen (1-6 Stunden)

→ beidseitige Kopfschmerzen  

Stirn, Schläfen und hinter den Augen Hinterhauptsbereich

→ Übelkeit 

→ Erbrechen 

→ Lichtempfindlichkeit 

→ Aura (vor den Kopfschmerzen 0,5-1h)

→ Halluzinationen (bunte Farben) 

→ Sehstörungen (Lichtblitze, Flackern, Flimmern)

→ Neurologische Störungen (Sprachstörungen, Missempfindungen, Kribbeln in Armen und Beinen, Lähmungen)

Was sind die Ursachen?

→ unklar

→ genetische Komponente (Kinder sind häufiger betroffen, wenn Mama oder Papa auch unter Migräne leiden)

→ Triggerfaktoren:

 Stress

 Schlafmangel

 Wetter

 Nahrungsmittel (Tyramin und Histamin)

Kuhmilch, Eier, Käse

Schokolade, kakaohaltige Produkte

Koffein

glutenhaltige Getreidesorten

Tomaten

Zitrusfrüchte

fettige Speise wie Würste, Schinken, Salami, Schweinefleisch

 Chemische Stoffe

Abgase von Autos

Farb- und Klebstoffe

Parfum und Deodorants

Wohngifte (Möbel oder Fußböden)

Zigarettenrauch 

Keuchhusten Impfung Pertussis Impfung Impfungen Kind welche notwendig? Keuchhusten Impfung Schwangerschaft Pertussis Tetanus

Keuchhusten

Was kann man dagegen tun?

→ Antibiotika 

Frühzeitige antibiotische Therapie innerhalb der ersten 2 Wochen wird häufig verpasst aufgrund der anfänglichen unspezifischen Symptome

 → Impfung

durchgemachte Keuchhusten Erkrankung schützt nicht sicher

 Keuchhusten-Anfall kann manchmal an den Pseudokrupp-Anfall erinnern. Was ihr beim Pseudokrupp-Anfall tun könnt erfährt ihr im Online-Erste-Hilfe-Kurs. Link in Bio. 

Pertussis/Keuchhusten Impfung 

→ Totimpfstoff

→ Im Säuglingsalter in der Regel als 6-fach-Impfung

→ Danach meist als 3-Fach Impfung mit Tetanus und Diphterie

Wann und wer sollte geimpft werden ? 

 Säuglinge möglichst frühzeitig impfen lassen

. Impfdosis im Alter von 2 Monaten/ab 8 Wochen

. Impfdosis 8 Wochen später im Alter von 4 Monaten

. Impfung vor Ende des 1. Lebensjahres im Alter von 11 Monaten im Abstand von 6 Monaten zur 2. Impfung

. Frühgeborene erhalten 4. Impfdosis (2,3,4,11 Monaten)

→ Auffrischimpfung im Alter von 5-6 Jahren sowie 9-17 Jahren

→ Eltern und sonstige Betreuungspersonen sollten sich bereits vor Geburt des Kindes impfen lassen (möglichst 4 Wochen vor Geburt)

→ Schwangere im letzten Trimenon (28.-32. SSW) in jeder Schwangerschaft für ausreichenden Nestschutz 

→ Auffrischung einmalig im Erwachsenenalter

Gib es Nebenwirkungen der Impfung?

→ Gut verträglich

→ Impfreaktionen für 1-3 Tage

→ Schwellung/Schmerzen an der Einstichstelle

→ Temperaturerhöhung 

→ Frösteln

→ Müdigkeit 

→ Muskelschmerzen

Impfschutz hält circa 10-20 Jahre an.

Keuchhusten Impfung Keuchhusten Gefahr fürs Baby plötzlicher Kindstod ersticken im Schlaf Babyschlaf SIDS Wiederbelebung Baby

Keuchhusten

 = Pertussis

→ Bakterielle Infektionserkrankung der oberen Atemwege 

→ Bakterien produzieren Gifte, die die Schleimhaut schädigen

→ 1 % der erkrankten Kinder versterben daran

Wie erfolgt die Ansteckung?

→ Übertragung durch Tröpfcheninfektion (Sprechen, Niesen, Husten)

→ Bakterien werden sehr leicht weitergegeben → Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung 100%

→ Zeit von Ansteckung bis Ausbruch 1-3 Wochen

In dieser Zeit bereits ansteckend → Ansteckung anderer ohne Anzeichen möglich

 Ansteckung erfolgt vor allem über enge Kontaktpersonen (80%), ohne dass diese sich dessen bewusst sind

→ Mütter geben wenig/keine Leihimmunität weiter (Impfung im letzten Trimenon kann hier helfen und Nestschutz liefern)

→ Schutz durch Impfung häufig bei Erwachsenen nicht mehr vorhanden → Auffrischimpfung!!!

Wie zeigt sich ein Keuchhusten?

→ langwierige Erkrankung über mehrere Wochen bis Monate in mehreren Phasen

→ krampfartige, schmerzhafte Hustenattacken mit Erbrechen

→ stoßweise und über mehrere Wochen

 Bei Säuglingen lebensbedrohlich durch Atemstillstände 

 Anfangsstadium/Erkältungsphase (1-2 Wochen):

→ harmloser, sehr unspezifischer Beginn

→ wird häufig nicht als Keuchhusten erkannt „banale Erkältung“

→ erkältungsartiger Schnupfen und Husten

→ höchste Ansteckungsgefahr

 nach ca. 4 Wochen schlimmste Phase 2 (4-6 Wochen) = Anfallsphase

→ anhaltender stakkatoartige, schmerzhafte Hustenattacken bis hin zur Atemnot

→ Anfall dauert oft Minuten an

→ bis zu 50 Anfälle/Tag

→ tiefes pfeifendes Einatmen, Husten bis zum Erbrechen, Hervorwürgen von Schleim

 Erholungsphase (6-10 Wochen): 

→ Häufigkeit der Attacken nimmt langsam ab

 Untypische Symptome bei Babys

→ ohne typische Hustenanfälle

→ Atemstillstände (Apnoe) → blaue Haut (Zyanose) 

→ Tod

→ Behandlung und Überwachung im Krankenhaus 

Welche Komplikationen gibt es ?

→ Risiko für Krankheitskomplikationen im 1. Lebenshalbjahr  

→ < 2 Monate höchster Anteil von schweren/tödlichen Verläufen

Weitere Komplikationen:

→ Leistenbrüche

→ Rippenbrüche

→ Lungenentzündung

→ Mittelohrentzündung

→ Hirnblutungen 

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Windpocken Impfung 

Wie wird geimpft?

 Lebendimpfstoff

→ enthält abgeschwächte Erreger, die die Krankheit nicht mehr auslösen können

 2 Impfdosen (Grundimmunisierung):

→ 1. Windpocken-Impfung zwischen 11 und 14 Monaten

→ meist zusammen mit der Kombinationsimpfung gegen Mumps, Masern, Röteln

→ 2. Impfdosis im Alter zwischen 15 und 23 Monaten

→ mind. 4 Wochen Abstand zwischen den 2 Impfungen

Impfung versäumt, sollte die Impfung nachgeholt werden?

→ Ja. Ungeimpfte 9- bis 17-Jährige ohne Anzeichen einer durchgemachten Windpocken-Infektion sollten sie nachholen, um schwere Verläufe zu vermeiden.  

Sind Windpocken trotz Impfung möglich?

 Schutz durch die Impfung (2 Impfdosen) sehr hoch: 

→ Kann Erkrankung in 70 bis 90 % der Fälle verhindern

→ Kann schwere Krankheitsverläufe zu 97% vermeiden

 Unklar wie lange der Schutz nach der Impfung anhält 

→ ggf. Auffrischimpfung im Erwachsenenalter notwendig

Gibt es Nebenwirkungen?

Windpocken-Impfung wird in der Regel gut vertragen

→ vorübergehende Reaktionen an der Einstichstelle (Hautrötung, Schwellung, Schmerzen)

→ erhöhte Körpertemperatur/Fieber 

→ Müdigkeit 

→ 1-4 Wochen nach der Impfung abgeschwächte Symptome einer Windpocken-Erkrankung möglich (leichtes Fieber und ein schwach rötlicher Hautausschlag)

→ Sehr selten allergische Reaktion 

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Windpocken  

Wie sehen Windpocken aus ?

→ rote Flecken

→ Bläschen

→ Krusten

alle 3 verstreut nebeneinander sowohl auf der Haut, der Kopfhaut, als auch an den Schleimhäuten (Mund- und Genitalbereich)

→ Juckreiz

→ meist nur kurzes Fieber

Wer ist der Übeltäter?

→ Varicella-Zoster-Virus (Herpesvirus)

Wie werden Windpocken übertragen?

→ Übertragung sehr leicht möglich schon aus einiger Entfernung (→ durch den „Wind“)

→ direkter Kontakt mit den Hautbläschen

→ Tröpfcheninfektion

→ Kind bereits ansteckend vor Auftreten der Hautanzeichen

Was ist das typische Alter?

→ vor Einführung der Impfung meist bis zum 14 Lebensjahr durchgemacht

→ typisches Alter um das 5. Lebensjahr

Komplikationen?

→ Lungenentzündung

→ Kleinhirnentzündung

→ Hirnhautentzündung

→ bakterielle Superinfektion der Haut

→ Narben durch Aufkratzen der juckenden Bläschen/Entzündungen

→ bei Erkrankung über 16 Jahren Gürtelrose/schwerwiegender Verlauf möglich

→ Gefahr für Neugeborene und Schwangere (die keine Windpocken hatten)

Achtung: Windpocken sind gefährlich für ein ungeborenes Kind, wenn die Schwangere selbst noch keine Windpocken hatte → Hautdefekte und schwere Fehlbildungen

Wie kann ich vorbeugen?

→ Zu meiner Zeit gab es keine Impfung → „Windpocken-Partys“ um sich gegenseitig anzustecken und frühzeitig eine Immunität aufzubauen (Infektion im Kindesalter meist harmlos)

→ Heutzutage Windpocken extrem selten → Impfung, um frühzeitige Immunität aufzubauen  

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Hat mein Kind eine Immunschwäche?&nbs